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Digitale Transformation: Ohne Verfügbarkeit keine Smart Factory

Dem gewinnbringenden Nutzen von Daten wird in der Industrie immer mehr Bedeutung zugeschrieben. Die Frage, wo diese Daten gespeichert, wie sie gesichert und verfügbar gehalten werden, rückt so ins Zentrum der IT-Strategie.

Die Industrie ist nach wie vor einer der größten und innovativsten Wirtschaftssektoren in Österreich. Damit dies auch so bleibt, müssen Industriebetriebe ihre Produktionsprozesse immer weiter optimieren, automatisieren, an individuelle Kundenwünsche anpassen und gleichzeitig eine hohe Produktqualität sicherstellen. Dabei fallen mehrere Terabyte an Daten an, die künftig durch neue Technologie im Rahmen von Industrie 4.0 sowie einer steigenden Digitalisierung und Automatisierung der Wertschöpfungskette weiter anwachsen werden. Die strategische Nutzung dieser Daten wird immer wichtiger.

Industriespezifische Clouds eröffnen eigene Gestaltungsmöglichkeiten

Ob aus Sicherheitsgründen oder zur Umsetzung einer vernetzten Fabrik: Produktionsdaten sind in der Industrie eine wesentliche Komponente des Geschäftsmodells. Aktuell entstehen immer mehr industriespezifische Cloud-Umgebungen, angetrieben durch die Unternehmen selbst: Sie vernetzen ihr gesamtes Ökosystem auf einer Plattform, um agiler und schneller zu sein. Basierend auf Industrie 4.0-Technologien können Produktionsprozesse für ein neues Produkt schnell angepasst werden, sodass auch alle Zulieferteile automatisch und rechtzeitig zur Verfügung stehen. Dabei eröffnet die Cloud den schnellen und relativ unkomplizierten Aufbau einer neuen IT-Plattform: Anwendungen werden in der Cloud auf virtualisierten Umgebungen betrieben, Storage-Systeme sind weltweit über die großen Public Cloud-Provider verfügbar. Die damit geschaffene Anwendungsplattform steht so allen Teilnehmern des Ökosystems zur Verfügung.

Datenverfügbarkeit in komplexen IT-Umgebungen sicherstellen

Die Integration externer Geschäftspartner und der Einsatz von Cloud-Ressourcen führen aber schnell zu einem weltweit verzweigten Netzwerk an Standorten, in dem die Daten verteilt liegen. Auch in einer solchen Infrastruktur muss der CIO die Enterprise Continuity gewährleisten: Unternehmenskritische Daten müssen jederzeit verfügbar sein. Es wird daher immer wichtiger, ausfallsichere IT-Infrastrukturen zu betreiben, um innerhalb dieser Industrie-spezifischen Cloud-Ökosysteme als zuverlässiger Partner aufzutreten – Stichwort „Race to Zero“, das Rennen um Verfügbarkeit ohne Ausfälle und Datenverlust.

Digitale Transformation nicht ohne Datensicherungsstrategie

Industriebetriebe, die auf Cloud-Ressourcen setzen, müssen die permanente Verfügbarkeit ihrer unternehmenskritischen Daten direkt in ihre Industrie 4.0-Planung einbeziehen. Für jeden Workload sollten anforderungsgerechte Datenschutzlösungen, wie Backups, Snapshots und Verfügbarkeitstechnologien, implementiert werden. Wer bereits über eine hybride IT-Umgebung verfügt, tut sich auch bei der Datensicherung einen Gefallen, wenn unterschiedliche Cloud-Konzepte, also Public, Private oder Managed Cloud flexibel eingesetzt werden. Auch bestehende Backup-Systeme können aus dem lokalen Rechenzentrum in eine Private- oder Public-Cloud-Umgebung verlagert oder dorthin erweitert werden. Dennoch dürfen keine Inseln entstehen, die IT-Infrastrukturen nur noch komplexer machen würden. Die Lösung: eine Plattform, die idealerweise virtuelle, physische und cloud-basierte Workloads verfügbar macht.

Mario Zimmermann ist Veeam Software Country Manager für Österreich.

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