Motorradbauer

Diese sechs Firmen wollen Ducati schlucken

Volkswagen will die italienische Nobelmarke Ducati wieder loswerden. Sechs potente Interessenten haben schon das Geld für den Deal zur Seite gelegt. Hier die Namen.

Drei Unternehmen und drei Finanzfirmen sind an der Übernahme der VW-Tochter, dem italienischen Motorradproduzenten Ducati, interessiert. Zu ihnen zählt auch die kanadische Gruppe BRP, das indische Unternehmen Eicher Motors und der US-Konzern Polaris, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore".

Zu den am Ducati-Erwerb interessierten Fonds zählen der US-Finanzinvestor Blackstone, sowie die italienische Gesellschaft InvestIndustrial um den Baulöwen Andrea Bonomi und ein dritter internationaler Private Equity-Fonds, dessen Name nicht bekanntgegeben werde, berichtete das Blatt.

Der US-amerikanische Motorradhersteller Harley-Davidson sei entgegen Medienberichten nicht an Ducati interessiert. Volkswagen hatte den italienischen Motorradhersteller 2012 übernommen. Spekuliert wurde damals über einen Preis in Höhe von 860 Mio. Euro.

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Der indische Hersteller mit dem sehr deutschen Namen Eicher Motors war ursprünglich ein Unternehmen, das über einer Kooperation mit dem deutschen Hersteller Eicher erfolgreich wurde und danach gleich den Namen übernommen hat. Heute besteht Verbindung zur deutschen Firma Gebr. Eicher nur noch im Namen.

(red/apa)

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