Top 250 Industrieunternehmen

Die Top 250 Industriebetriebe im Ranking

Österreichs Industrie verzeichnete 2012 durchschnittlich rund acht Prozent Umsatzplus – das zeigen die Daten des großen INDUSTRIEMAGAZIN-Rankings 2012. Alle Zahlen zu Umsatz, Gewinn und Mitarbeitern der 250 größten Industriebetriebe des Landes.

Auch wenn es sich für viele von uns nicht so angefühlt hat: 2012 war ein Boomjahr. Im Durchschnitt konnten die 250 größten Industrieunternehmen ihre Umsätze um satte acht Prozent nach oben schrauben. Ganz ähnlich sieht es mit der Rentabilität aus. Die stieg immerhin um fast fünf Prozent – während die Binnenwirtschaft im Euroraum seit 2011 sogar schrumpft.

Die Besten der österreichischen Industrie haben sogar noch viel beeindruckendere Resultate vorzuweisen. Wolfgang Eder etwa, Vorstandsvorsitzender des einzig rentablen großen Stahlunternehmens in Europa: Ertragssteigerung um ein Drittel trotz Branchenkrise. Gerhard Roiss, CEO des Mineralölkonzerns OMV: Umsatzsteigerung von 34 auf schwindelerregende 43 Milliarden Euro, trotz Konsumzurückhaltung in Südosteuropa. Oder die Mittelständler TGW und FACC: Mitarbeitersteigerungen um über ein Drittel, trotz Investitionsstopp im Euroraum. Was Österreichs Beste so erfolgreich macht und wo in Österreich die erfolgreichsten Unternehmen produzieren, lesen Sie in der INDUSTRIEMAGAZIN-Coverstory.

Das Ranking
 
Maßstab für die Rangreihung ist der Umsatz des Jahres 2012. Anhand der Platzierung des Vorjahres lässt sich die Geschäftsentwicklung nachvollziehen. Neben dem Umsatz (U) enthält die Tabelle Angaben zum Ergebnis (EGT) und zu den Mitarbeitern, die das Unternehmen in Österreich (Ö) beziehungsweise weltweit (WW) beschäftigt. Um die Liste nicht unnötig aufzublähen, finden sich bei eindeutigen Eigentumsverhältnissen nur die Muttergesellschaften im Ranking.
 
Produzierende Tätigkeit
 
In das Ranking werden nur Unternehmen aufgenommen, die einen Großteil der Wertschöpfung mit produzierenden Tätigkeiten erzielen, Baufirmen und Transportlogistiker wurden somit außen vor gelassen. (Bei der Pharmaindustrie haben wir die Aufnahme großzügig gehandhabt – hier sind auch Firmen vertreten, die einen Großteil ihres Umsatzes mit dem Vertrieb im Ausland erzeugter Produkte erzielen.)
 
Datenquellen
 
Unsere erste Quelle waren die Unternehmen selbst. In Fällen, in denen die Firmen weniger auskunftsfreudig waren, suchten wir Unterstützung beim KSV1870. Dieser verfügt über eine Datenbank, die laufend aktualisiert wird und mit rund 450.000 Unternehmen die Wirtschaft Österreichs abbildet. In wenigen Fällen ist der Umsatz 2012 noch nicht eruierbar – hier sind die Unternehmen nach dem Umsatz von 2011 gereiht.
Sämtliche Ergebnisse des Rankings finden Sie in der INDUSTRIEMAGAZIN-Datenbank.


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Österreichs Beste

Ansichtssache: Die Top 30 Industriebetriebe 2012

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