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Die Schweiz hat zum ersten Mal mehr als 600.000 Unternehmen

Die Zahl der Unternehmen bei Österreichs westlichem Nachbarn wächst auf einen neuen Höchststand, die Zahl der Beschäftigten ebenfalls.

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Die Zahl der Unternehmen in der Schweiz wächst. 2016 hat das Schweizer Bundesamt für Statistik (BFS) erstmals über 600.000 Unternehmen gezählt. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl einer Mitteilung zufolge um 0,8 Prozent auf 602.000 an. Die Beschäftigtenzahl stieg in dieser Zeit ebenfalls um 0,8 Prozent.

Gut drei Viertel dieser Unternehmen übten ihre Tätigkeit im Dienstleistungssektor aus. Der Industrie-, Kunst- und Gewerbesektor machte rund 15 Prozent aus, auf die Land-, Forstwirtschaft und Fischerei entfielen unter zehn Prozent. Damit sei das Gewicht des Dienstleistungssektors verglichen mit 2015 nochmals größer geworden. Nach Wirtschaftszweigen aufgeschlüsselt stammten mit zehn Prozent die meisten Unternehmen aus dem Gesundheitswesen.

90 Prozent der Unternehmen waren im Jahr 2016 kleine Betriebe mit weniger als zehn Personen. Dennoch entfielen die meisten Arbeitsplätze auf Firmen mit mehr als 50 Beschäftigten - rund 12.000 Unternehmen waren für fast 57 Prozent der Beschäftigung verantwortlich. Aus kantonaler Sicht bot Zürich mit über einer Millionen Beschäftigten die meisten Arbeitsplätze, am geringsten war die Zahl der Beschäftigen in Appenzell Innerrhoden mit 8.900 Stellen. (awp/sda/apa/red)

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