Arbeitsmarkt

Die produzierende Industrie sucht Fachkräfte

Unternehmen suchen konstant nach Finance- und IT-Experten, auch im Engineering-Bereich sind Fachkräfte Mangelware. Ein aktueller Überblick über fehlende Experten.

"Auch im zweiten Quartal hat sich der deutsche Zuwachs in der produzierenden Industrie am österreichischen  Arbeitsmarkt bemerkbar gemacht", erklärt Hays-Österreich-Geschäftsführer Mark Frost. Der Personaldienstleister nimmt dabei viermal im Jahr die Stellenanzeigen unter die Lupe und vergleicht sie jeweils mit dem Vorjahres-Quartal. Dabei war vor allem im Engineering-Bereich ein Anstieg zu verzeichnen: "Der Bedarf nach Spezialisten im Bereich Finance und IT blieb ziemlich konstant, jedoch gab es im Bereich Engineering eine große Veränderung. Die Nachfrage nach Spezialisten im Ingenieurwesen nahm weiter zu. Durch den Anstieg im produzierenden Gewerbe in Deutschland, dem raschen Strukturwandel im Ingenieurwesen, wo ständig Arbeitsplätze aufgelöst, jedoch auch stets neue Beschäftigungsplätze geschaffen werden und durch die immer bedeutendere Digitalisierung in der Wirtschaft ergeben sich große wirtschaftliche Möglichkeiten und neue Beschäftigungschancen für den Industriestandort Österreich", analysiert Frost. 

Zum Thema: Österreich ist in Sachen Digitalisierung nicht vorne dabei

Vor allem Automationstechniker, Konstrukteure, Versuchs- und Berechnungsingenieure, Projektleiter und hardwarenahe Softwareentwickler seien laut dem aktuellen Index besonders gefragt. Im Finanzbereich werden im Vergleich zum Vorjahr vor allem Auditoren, Controller, Leiter im Rechnungswesen, Risikomanager und Taxmanager gesucht. Im IT-Bereich fehlen konkret Anwendungsentwickler, Mitarbeiter im IT-Support, IT-Berater, Netzwerkadministratoren, Projektleiter, SAP-Berater und Webentwickler.

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