Elektromobilität

Die autonomen E-Busse der Wiener Linien werden nach "durchwachsener Bilanz" eingestellt

Nach dreijähriger Testphase beenden die autonomen E-Busse, die durch die Seestadt Aspern gefahren sind, ihre Tour: Wind, Schnee oder Regen führte zu Problemen.

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Die fahrerlose Fahrt für die beiden autonome E-Busse in der Seestadt Aspern ist nun zu Ende. Das unter anderem aus den Wiener Linien, dem Kuratorium für Verkehrssicherheit oder dem Austrian Institute of Technology bestehende Konsortium wird das Gefährt nicht mehr weiter betreiben. Die Bilanz fällt durchwachsen aus, hieß es in einer Aussendung.

Mehr als 12.000 Kilometer wurden insgesamt vom autonomen Öffi-Fahrzeug abgespult, das mit bis zu 20 km/h insgesamt elf Fahrgäste befördern konnte. Was allerdings nicht immer ohne Probleme vor sich ging: Sowohl im Sommer als auch im Winter gab es wetterbedingte Probleme. Starker Wind sorgte ebenso wie leichter Schneefall, Starkregen oder Nebel dafür, dass die Elektrobusse mitunter manuell gesteuert werden mussten.

"Für einen linienmäßigen Dauereinsatz der Fahrzeuge muss der Markt noch zahlreiche Aufgaben bewältigen", wurde betont. Das Forschungsprojekt wurde beendet, auch die Zeit der autonomen Busse ist vorbei, wie mitgeteilt wurde. Es sei kein weiterer Einsatz geplant, man beobachte den Markt aber weiterhin. (apa)