Stahlindustrie

Deutsche Stahlindustrie im Aufwind

Die deutsche Stahlindustrie ist zur Jahresmitte im Aufschwung, hat aber das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht. In den ersten sechs Monaten 2021 stieg die Rohstahlproduktion um 18,1 Prozent auf 20,62 Millionen Tonnen.

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Damit liege die Produktion aber noch unter dem Niveau von 2018. Im Juni wurde rund 38 Prozent mehr Stahl produziert als im von der Coronapandemie stark belasteten Vorjahresmonat. Gestützt werde der Industriezweig mit Schwergewichten wie Thyssenkrupp und Salzgitter dadurch, dass die Stahlverwender weltweit ihre Produktion hochfahren und die Nachfrage zusätzlich durch Investitionsprogramme angetrieben wird.

Die Branche stand seit Jahren unter anderem wegen der Billigimporte aus China unter Druck. Die Coronakrise bremste dann die Nachfrage und sorgte für einen Produktionseinbruch. Die Stahlkocher hatten erstmals im Oktober vergangenen Jahres die Produktion wieder hochgefahren, nachdem sie seit Februar 2020 rückläufig war. (apa)