Energiewende

Deutsche Stahlindustrie: Es drohen Engpässe bei der Stromversorgung

Die deutsche Stahlbranche hat angesichts der Diskussion um die Stromversorgung in dem Land vor Risiken für die Schwerindustrie gewarnt: Kritiker sehen die Versorgungssicherheit durch den zeitgleichen Ausstieg aus Kohle und Atomenergie gefährdet.

Die deutsche Stahlbranche hat angesichts der Diskussion um die Stromversorgung in dem Land vor Risiken für die Schwerindustrie gewarnt. "Vor dem Hintergrund des Kohleausstiegs drohen für die Stahlunternehmen in Deutschland erhebliche Risiken für die Versorgungsstabilität und Kosten durch Transportengpässe", sagte der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, zu Reuters.

Bezahlbarer und jederzeit verlässlich verfügbarer Strom sei ein maßgeblicher Faktor für die Stahlproduktion. "Es ist nun Aufgabe der Regierungen in Bund und Ländern Mittel und Wege zu finden, um eine stabile Stromversorgung für den Industriestandort Deutschland zu gewährleisten", so Kerkhoff am Donnerstag.

An drei Tagen im Juni hatten die Übertragungsnetzbetreiber zusätzlich zu der von ihnen für Schwankungen im Netz vorgehaltenen Regelleistung am Markt Strom zukaufen müssen. Dies hatte die Diskussion um die Versorgungssicherheit angefacht. Kritiker sehen diese durch den zeitgleichen Ausstieg aus der Atom- und Kernenergie gefährdet.

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"Die Netz- und Versorgungssicherheit ist und war gewährleistet", hatte der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier betont. Es habe auch ausreichend Erzeugungskapazität zur Verfügung gestanden. Dies sei auch weiterhin der Fall. "Es gab also kein Problem mit der Versorgungssicherheit." (reuters/apa/red)

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