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Deutsche Bahn will Arriva nächstes Jahr an die Börse bringen

Die Deutsche Bahn will ihre britische Nahverkehrstochter Arriva 2020 an die Börse bringen. Ab Mai soll ein Minderheitsanteil angeboten werden.

Die Deutsche Bahn will ihre Nahverkehrstochter Arriva im nächsten Jahr an die Börse bringen. Das kündigte Bahnchef Richard Lutz an. Möglichst ab Mai solle ein Minderheitsanteil angeboten werden, über eine Zeitraum von drei Jahren dann die übrigen Aktien. "Wir wollen auf jeden Fall nächstes Jahr in den Börsengang gehen und dann etwas gestreckter verkaufen", sagte Lutz.

Die Konzerntochter Arriva betreibt Busse und Bahnen in 14 europäischen Ländern. Eigentlich sollte die Tochter direkt an einen Investor verkauft werden. Das Geschäft sollte Milliarden Euro für die Eisenbahn in Deutschland einbringen. Das gelang jedoch nicht, nun greift Plan B der Börsengang.

Lutz kündigte außerdem an, im nächsten Jahr über eine Anleihe bis zu 3 Mrd. Euro einzusammeln. Die Deutsche Bahn ist hoch verschuldet, will aber massiv investieren. (dpa/apa/red)