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Deutsche Bahn: Ultimatum für Konzernchef Richard Lutz

Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer hat Bahnchef Richard Lutz ein Ultimatum gesetzt. Lutz solle bis Mitte November einen Plan vorlegen, wie im Konzern "weitreichende Veränderungen" zu erreichen seien.

Angesichts der Vielzahl von Problemen bei der Deutschen Bahn (DB) fordert der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) Verbesserungen. Scheuer stellte Bahnchef Richard Lutz laut "Bild" ein Ultimatum bis zum 14. November. Bis dahin soll Lutz Konzepte für weitreichende Veränderungen in der Arbeit des Unternehmens vorstellen.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Christian Jung erklärte, bei der Bahn gebe es ein "operatives und strategisches Führungsversagen und eine schlechte Unternehmenskultur".

Scheuer fordert für mehrere Bereiche konkrete Lösungen. Er erwartet dem Bericht zufolge im Schienengüterverkehr ein klares Konzept, mit konkreten Maßnahmen "zur Behebung der aktuellen Probleme" wie stehende Züge, schlechtes Fahrzeugmaterial, Personalmangel und nicht funktionierende Produktionsstruktur. Bei DB Regio fordert er demnach Lösungen der aktuellen Probleme wie Zugverspätungen und -ausfälle, Lieferverzögerungen und Personalmangel.

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Das bisherige Konzept des Vorstands im Bereich Instandhaltung solle beschleunigt werden. Bei der Unternehmensstruktur sollen dem Bericht zufolge zudem "ineffiziente Führungsebenen" mit dem Ziel einer flachen und übersichtlichen Hierarchie abgebaut werden, um einfachere Entscheidungswege zu bekommen. Weder Bahn noch Ministerium wollten sich laut "BamS" dazu äußern.

Der FDP-Parlamentarier Jung erklärte, er unterstütze das Ultimatum gegen Lutz und den Vorstand der Deutschen Bahn. "Die finanzielle und operative Situation bei DB Cargo scheint außer Kontrolle zu geraten", so Jung. Dies gelte genauso für die Gesamtfinanzen der Bahn.

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