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Deutsche Bahn stellte heuer 25.000 Mitarbeiter ein

Die Deutsche Bahn hat im Coronajahr 2020 trotz stark eingebrochener Fahrgastzahlen wieder mehr Mitarbeiter eingestellt als im Vorjahr. Diese Woche wurde die 25.000ste neue Kollegin in diesem Jahr begrüßt.

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Die Deutsche Bahn hat im Coronajahr 2020 trotz stark eingebrochener Fahrgastzahlen wieder mehr Mitarbeiter eingestellt als im Vorjahr. Diese Woche wurde die 25.000ste neue Kollegin in diesem Jahr begrüßt. "Die Mobilitätswende geht nur mit Menschen", sagte Personalvorstand Martin Seiler. Der deutsche Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) sagte, die bundeseigene Bahn bleibe eine "Jobmaschine". 2019 hatte es 24.000 Neueinstellungen gegeben.

Der Konzern verfolgt die Strategie, sein Bahnangebot in Deutschland stark auszubauen. Jedoch geht ein großer Teil der 215.000 Mitarbeiter in Deutschland in den nächsten Jahren in Pension. Für die nächsten beiden Jahre sind jeweils mindestens 18.000 Neueinstellungen geplant.

Abgänge abgezogen wächst die Belegschaft heuer um etwa 5.000 Beschäftigte. In den nächsten beiden Jahren könnten es nach früheren Angaben jeweils etwa 2.000 sein.

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"In den nächsten zehn Jahren wird die Hälfte der Belegschaft in den Ruhestand gehen", sagte Seiler. Es gebe 13.000 bis 17.000 Abgänge pro Jahr. Ziel sei es, die Belegschaft zu verjüngen.

In diesem Jahr sei vor allem in den operativen Bereichen eingestellt worden, sagte Seiler. Viele Neue arbeiten in der Instandhaltung von Schienen und Zügen sowie in den Zügen als Lokführer oder Zugbegleiter. Auch Ingenieure und IT-Experten wurden in größerer Zahl eingestellt.

"Wir werden, wenn wir aus der Krise kommen, weiter wachsen", sagte Seiler. Investiert werden soll außer in Personal in neue Züge und Infrastruktur. Scheuer forderte, vor allem in den technischen Berufen noch mehr Frauen einzustellen. Konzernweit ist jede vierte Beschäftigte eine Frau. (dpa/apa/red)