Maschinenbau

Deutliches Umsatzplus beim Tiroler Gerätehersteller Viking

Der Gartengerätehersteller Viking mit Sitz im Bezirk Kufstein hat im Vorjahr seinen Umsatz kräftig auf 194 Millionen Euro nach oben gekurbelt. Auch die internationale Präsenz ist mit 98 Prozent Exportanteil hoch.

Maschinenbau Viking Stihl Standort Tirol

Der Gartengerätehersteller Viking mit Sitz in Langkampfen im Bezirk Kufstein hat 2015 seinen Umsatz um fast 8 Prozent auf 193,9 Mio. Euro gesteigert (2014: 179,3 Mio. Euro). Die Bilanzsumme legte von 111,9 Mio. Euro im Jahr zuvor auf 124,7 Mio. Euro zu, teilte das Unternehmen mit. Die Eigenkapitalquote wure auf 65 Prozent gesteigert. Der Exportanteil lag bei 98 Prozent.

100-Prozent-Konzerntochter der Stihl International GmbH

Der hohe Exportanteil zeige, dass die Marke Viking international "stark vertreten" sei, hieß es. Auch auf europäischer Ebene sei es ein erfolgreiches Jahr gewesen. Denn obwohl sich der Rasenmähermarkt insgesamt auf einem hohen Niveau eingependelt habe, konnten im Bereich der Robotermäher "deutliche Erfolge" erzielt werden. Das Wachstum liege hier im zweistelligen Prozentbereich.

"Wir freuen uns über die positive Entwicklung im In- und Ausland", erklärte Geschäftsführer Peter Pretzsch. Diese sei ein Beleg dafür, dass das Unternehmen mit der gewählten Premium-Strategie auf einem guten Weg sei. Die Mitarbeiteranzahl sei im vergangenen Jahr von 350 auf 373 ausgebaut worden.

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Das 1981 in Kufstein gegründete Unternehmen produziert und vertreibt Rasenmäher, Robotermäher, Aufsitzmäher, Garten-Häcksler, Motorhacken und Vertikutierer und ist nach eigenen Angaben weltweit in rund 60 Ländern vertreten. Die wichtigsten Exportmärkte sind Deutschland, Frankreich, die Beneluxstaaten, Polen und Großbritannien. Seit 1992 ist Viking eine 100-Prozent-Tochter der Stihl International GmbH. (apa/red)