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Data Driven Recruiting: Software sucht Bewerber

Für Personaler tun sich neue Welten auf – mit den Möglichkeiten des Data Driven Recruitings. Wie sich das Personalwesen in Zukunft verändern wird.

Unternehmen wie Tesla und LinkedIn, die ein gewisses progressives Image zu pflegen haben, schwören ebenso darauf wie etwa der Unilever-Konzern, der es mit seinen Recruiting-Methoden heuer in die Fach- als auch in die Tagespresse geschafft hat: Der global agierende Lebens- und Putzmittelgigant setzt auf Data Driven Recruiting, um insbesondere junge Menschen anzusprechen. Anstatt althergebrachte Fragebögen auszufüllen, werden Bewerber dazu aufgefordert, via App Spiele zu spielen. Doch nicht um deren Geschicklichkeit und feinmotorischen Fähigkeiten zu testen. Denn die Art und Weise, wie die Bewerber das Online-Game meistern, lässt mehr Rückschlüsse zu, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Es geht um Psychologie.

Denn die Risikofreudigkeit und Intelligenz der Bewerber spiegelt sich im Umgang mit dem Game ebenso wider wie etwa Durchhaltevermögen oder der Grad der Selbstlosigkeit. Dahinter stehen neurowissenschaftliche Methoden, die letztlich darauf abzielen, Menschen zu finden, die bestmöglich zum Unternehmen passen. Gerade in Konzernen mit Zehntausenden Mitarbeitern verspricht die Lösung ein effizientes Screenen einer großen Menge an Kandidaten in sehr kurzer Zeit. Die Software erledigt die Arbeit, indem sie eine Fülle an Daten generiert, die zur wichtigen Entscheidungsgrundlage für Personaler werden. Das Beispiel demonstriert wie kein anderes, was im Bereich des Data Driven Recruitings alles möglich ist, und gibt einen Vorgeschmack darauf, in welche Richtung sich das Personalwesen entwickeln wird.

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Machine Learning Bots und Co

In der Fachwelt herrscht jedenfalls ein einhelliger Tenor: Data Driven Recruiting wird für Unternehmen eine immer stärkere Rolle spielen. Angesichts der rasanten Entwicklungsgeschwindigkeit ist das Thema ein Dauerbrenner bei Branchenveranstaltungen und beschäftigt die Fachpresse wie kaum eine andere Entwicklung der vergangenen Jahre. Die Vielfalt an Anwendungsformen bringt einen Dschungel an Schlagworten wie Matching-Algorithmen, Chatbots und Machine Learning Bots mit sich. Doch umso klarer sind die Ziele, die das Data Driven Recruiting letztlich verfolgt, und die damit verbundenen Vorteile.

  • Neu- und Nachbesetzungen erfolgen mit merklich erhöhter Geschwindigkeit
  • Die Reichweite hinsichtlich potenzieller Bewerber lässt sich schlagartig steigern
  • Die Fülle an Informationen, die dank digitaler Technologie zur Verfügung steht, ermöglicht bei Personalentscheidungen eine größere Treffsicherheit
  • Daraus leiten sich längerfristige Vorteile ab, wie eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen längeren Verbleib im Unternehmen und eine generell erhöhte Produktivität

Von Verwaltung bis Marketing

Gerade in Zeiten eines heißumkämpften Arbeitsmarktes verspricht die intensive Nutzung und das Generieren von Daten in Sachen Recruiting große Abhilfe. Data Driven Recruiting ist ein sehr weitläufiges Feld. Bestes Beispiel ist das Einbinden des Mediums Video in die HR-Prozesse. Sowohl von Unternehmensseite als auch durch die Bewerber.

Veränderte Rollen

Studien wie die Recruiting Trends Studie der Universität Bamberg zeigen zwar, dass sich die Bedeutung noch recht gering hält. Doch die ständig steigende Relevanz des Mediums Video in allen Lebensbereichen erlaubt entsprechende Prognosen. Die Studie bestätigt aber auch, dass Lebensläufe nach wie vor die größte Bedeutung in Bewerbungsprozessen haben. Doch auch in diesem Bereich hat das Data Driven Recruiting längst Einzug gehalten. Und gerade hier spielen sogenannte Matching-Algorithmen eine große Rolle. Sie sorgen etwa dafür, dass sich nicht die Personaler auf die Suche begeben, sondern die Software.

Durch Verzahnung mit Social Media ist es möglich, diverse Karriereportale und Lebenslaufplattformen hinsichtlich der eigenen Mitarbeiterbedürfnisse zu durchforsten. Dank Künstlicher Intelligenz werden diese Abfragen immer genauer. Damit entsteht auch eine enge Verzahnung zwischen der Welt der Social-Media-Kanäle und dem Personalwesen. Viele Softwarelösungen zielen darauf ab, möglichst viele Kanäle gleichzeitig bedienen zu können.

Doch die Software muss sich nicht auf Social Media beschränken. Genauso ist es denkbar, dass dank intelligenter Suchlösungen etwa auch potenzielle Kandidaten ins Visier der Recruiter geraten, deren fachliche Expertise in Form eines fundiert betriebenen Blogs offenkundig wird.