Autotest

Das sind die neuen Oberklasselimousinen 2017

Opel, Mercedes, BMW, Volkswagen, Audi und Citroen: Sechs Oberklassenlimousinen im INDUSTRIEMAGAZIN-Autotest.

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© Opel

Opel Insignia II

Opel strebt in die Oberklasse, und bessere Ausstattung und neue Motoren sollen dabei helfen. Dank neuer Plattform und veränderter Außenmaße wirkt der neue Rüsselsheimer deutlich sportlicher, fast schon coupéhaft. Das passt zum neuen Gesicht des Insignia mit tiefem Grill und charakterstarkem Blick. Auch im Cockpit hat Opel aufgeräumt – klares Design, einfache Bedienung, schicke Elemente. Dank der auf Wunsch erhältlichen AgR-Sitze sind sowohl Komfort als auch Ergonomie oberklassewürdig. Motorenseitig hat Opel bisher je drei Benzin- und Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum von 110 bis 260 PS bestätigt. Selbst bei niedrigen Drehzahlen entwickelt der Motor ordentlich Kraft unter der Haube. Opel setzt beim Insignia auf die klassische Wandlerautomatik mit acht Fahrstufen. Wer gern noch schneller unterwegs ist: Eine OPC-Version des Insignia II mit aufgeladenem Sechszylinder und 400 PS wird im Laufe des Jahres erscheinen. Serienmäßig bietet Opel das hauseigene Infotainment-System IntelliLink, Frontkamera sowie schlüsselloses Einsteigen und Starten an. Head-up-Display, 360-Grad-Kamera, adaptiver Tempomat oder Allradantrieb wird es gegen Aufpreis geben.

Preis: ab 26.000 Euro
Marktstart: Februar 2017
Leistung: 110 bis 260 PS, 400 PS als OPC- Modell
Verbrauch: 4,0–8,6 l/100 km
Beschleunigung: 6,0–8,1s

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Opel Insignia II

Opel strebt in die Oberklasse, und bessere Ausstattung und neue Motoren sollen dabei helfen. Dank neuer Plattform und veränderter Außenmaße wirkt der neue Rüsselsheimer deutlich sportlicher, fast schon coupéhaft. Das passt zum neuen Gesicht des Insignia mit tiefem Grill und charakterstarkem Blick. Auch im Cockpit hat Opel aufgeräumt – klares Design, einfache Bedienung, schicke Elemente. Dank der auf Wunsch erhältlichen AgR-Sitze sind sowohl Komfort als auch Ergonomie oberklassewürdig. Motorenseitig hat Opel bisher je drei Benzin- und Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum von 110 bis 260 PS bestätigt. Selbst bei niedrigen Drehzahlen entwickelt der Motor ordentlich Kraft unter der Haube. Opel setzt beim Insignia auf die klassische Wandlerautomatik mit acht Fahrstufen. Wer gern noch schneller unterwegs ist: Eine OPC-Version des Insignia II mit aufgeladenem Sechszylinder und 400 PS wird im Laufe des Jahres erscheinen. Serienmäßig bietet Opel das hauseigene Infotainment-System IntelliLink, Frontkamera sowie schlüsselloses Einsteigen und Starten an. Head-up-Display, 360-Grad-Kamera, adaptiver Tempomat oder Allradantrieb wird es gegen Aufpreis geben.

Preis: ab 26.000 Euro
Marktstart: Februar 2017
Leistung: 110 bis 260 PS, 400 PS als OPC- Modell
Verbrauch: 4,0–8,6 l/100 km
Beschleunigung: 6,0–8,1s

© Daimler AG

Mercedes E-Klasse Coupé

Luxus, Platz und ein starker Motorenmix. Dank echter E-Plattform wächst die neue Generation um rund 13 Zentimeter, die vor allem den Passagieren im Fond zugute kommen. Optisch orientiert sich das Fahrzeug klar am aktuellen Markendesign von Mercedes- Benz. Die Ähnlichkeit zur kleineren C-Klasse und dem Luxuscoupé der S-Klasse ist offensichtlich: Breite Schultern, elegante Silhouette, sportlicher Heckspoiler und der charakteristische Diamantgrill mit dem Stern. Öffnen lässt sich die neue E-Generation (neben einem herkömmlichen Funkschlüssel) ab sofort auch mit dem Smartphone. Der Innenraum ist hochwertig, das neue 12,3-Zoll-Touchpad ein echtes Highlight. Erstmals verzichtet Mercedes auf den großen Dreh-Drückschalter zur Steuerung des Bildschirms. Anfänglich etwas ungewohnt, ist die Bedienung des Bildschirmes aber sehr benutzer- und fahrerfreundlich angelegt. Apropos fahren: Neu entwickelte Motoren sollen den Verbrauch um 20 Prozent senken – bei steigender Leistung. Zum Start gibt es den Zweiliter-Diesel mit 194 PS, jeweils einen Vierzylinder mit 184 und 254 sowie den E400 4Matic mit knackigen 333 PS. Den oberen Abschluss bildet zukünftig ein Reihe Sechszylinder von AMG mit 450 PS. Je nach Motorisierung gibt es Hinter- und Allradantrieb. Die Neunstufen-Automatik ist Serie.

Preis: ab ca. 50.000 Euro
Marktstart: März 2017
Leistung: 184 bis 450 PS
Verbrauch: 4,0–8,1 l/100 km
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 5,3–7,8s

© www.daniel-kraus.com

BMW M5

Der neue M5 meldet sich mit Allradantrieb zurück: In der sechsten Generation wird der BMW M5 erstmals alle vier Räder antreiben. Den Standardsprint von 0 auf 100 soll die Power-Limousine in knapp 3,6 Sekunden über die Bühne bringen. Dank der 600 PS starken Maschine werden die Insassen in Zukunft noch stärker in die Sitze gedrückt. Beim Motor greifen die Bayern wohl auf den bereits bekannten 4,4-Liter-V8-Biturbo der aktuellen M5-Generation zurück. Optisch ändert sich hingegen nur wenig: Die Heckscheibe liegt etwas flacher, die Niere wird breiter, die doppelten Auspuffrohre bleiben erhalten, das nette Dröhnen beim Gasgeben ebenfalls. Im Vergleich zur zivilen 5er-Version wirkt die Front-Schürze aggressiver. M-spezifisch geht es auch im Inneren wieder hochwertig zu. Neben Sportsitzen und Sportlenkrad können sich zukünftige Besitzer auf schicke Alu-Elemente und allerlei Technik freuen.

Preis: mind. 110.000 Euro
Marktstart: ab 2018
Leistung: 600 PS
Verbrauch: --
Beschleunigung: 3,6s

© Volkswagen AG

VW Arteon

Der CC konnte nur wenig überzeugen. Jetzt präsentiert VW den Nachfolger. Und der neue Ateon hat sich besonders hübsch gemacht! Der neue Arteon – „Art“ steht laut VW übrigens für die Kunstfertigkeit – ist oberhalb des Passat angesiedelt und soll nach dem Phaeton-Aus bis auf Weiteres VWs Oberklassesegment präsentieren. Die Front gibt sich streng, mit langer Motorhaube und breitem Kühlergrill, dessen Rippen sich bis weit in die Frontscheinwerfer ziehen und von LED-Leuchten optisch verlängert werden. Auch die Wolfsburger setzen auf die Coupé-Form mit breiten Schultern und hochstehendem Heck. Dank des langen Radstandes gelingen VW perfekte Proportionen. Auch innen macht VW auf Oberklasse: viel Holz, flächendeckend Leder und Chrom-Elemente. Die Analoguhr wirkt dabei schon fast aus der Zeit gefallen. Unter der schönen Hülle steckt bekannte VW-Technik in Form des modularen Querbaukastens. Die Motorenpalette ist überschaubar und bietet benzinseitig 150 bis 280 PS. Der Zweiliter-Diesel ist zwischen 150 und 240 PS, ab 190 PS ausschließlich mit Allradantrieb zu haben. Ein Hybrid mit einer Reichweite bis 100 Kilometer soll laut Konzernangaben folgen.

Preis: ab 35.000 Euro
Marktstart: Juli 2017
Leistung: 150 bis 280 PS
Verbrauch: --
Beschleunigung: --

© Audi

Audi A8

Noch gibt es ihn nur irgendwo im vereisten Norden Schwedens, denn Audi testet aktuell seinen neuen Oberklasse-A8 auf Fahrverhalten und Schneetauglichkeit. Zusätzlich verspricht Audi ein wahres Hightech-Wunder. Demnach befinden sich im neuen A8 gleich drei Bildschirme, von denen das größte 14 Zoll misst und auf dem vollkommen knopf- und schalterfrei sämtliche Einstellungen des Ingolstädters vorgenommen werden können. Das Besondere: Ein haptisches Feedback gibt Auskunft über die Aktivierung oder Deaktivierung einer Funktion, ohne dass der Blick von der Straße genommen werden muss. Zusätzlich lassen sich bestimmte Einstellungen über Sprachsteuerung bedienen. Mittels LTE-Technik und WLAN-Hotspot werden Smartphone und Auto verbunden sowie Live-Verkehrsdaten geladen. Das Infotainment-System ist lernfähig und passt sich den Wünschen des Fahrers mit eigenen Vorschlägen an. Neueste Assistenzsysteme und autonomes Fahren bis 130 km/h ermöglichen es dem Fahrer, beispielsweise im Stau, komplett abzuschalten. Motorenseitig greift der A8 auf Altbekanntes zurück. Die Motoren des bisherigen A8 wurden überarbeitet und mit dem vom Q7 bekannten elektrischen Turbolader effizienter gemacht. Erstmals kommt auch ein Plug-in-Hybrid dazu.

Preis: mind. 50.000 Euro
Marktstart: Sommer/ Herbst 2017
Leistung: --
Verbrauch: --
Beschleunigung: --

© Citroen

Citroën C5

Bullig wie ein SUV, flach wie ein Kombi: Citroën erfindet die Mittelklasse-Limousine neu. Optisch erinnert der Franzose von schräg hinten stark an einen Porsche Macan. Langer Radstand, kurze Überhänge, sportliche Seitenlinie. Abgerundete Flächen und ein auffälliger Kühlergrill machen den neuen C5 breiter. Automatisch öffnende Klappen an den Schürzen verbessern die Aerodynamik. Auf Seitenspiegel verzichten die Designer ganz. Kameras sollen es richten. Eine weitere optische Besonderheit: Die Türen lassen sich gegenläufig öffnen. Auf die B-Säule kann deswegen auch verzichtet werden. Auch im Inneren geht es futuristisch zu: Das Cockpit ist reduziert, am schwebenden Armaturenbrett sind das Einspeichenlenkrad und ein 19-Zoll-Touchscreen angebracht. Jeder Sitz besitzt eigene Lautsprecher und Mikrofone. Die Passagiere können somit unabhängig voneinander Musik hören oder telefonieren. Neben dem Benziner mit einem Leistungsspektrum von 130 bis 165 PS und den Diesel-Antrieben mit 120 bis 180 PS ist laut Firmenangaben auch ein Hybridantrieb mit einer Systemleistung von 250 PS geplant.

Preis: mind. 35.000 Euro
Marktstart: ab 2018
Leistung: 120 bis 250 PS
Verbrauch: --
Beschleunigung: --