Windkraftindustrie

Dank Offshore: Siemens Gamesa wieder in der Gewinnzone

Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa hat im ersten Geschäftsquartal von einem guten Geschäft mit Anlagen auf See profitiert. Beim Bau von Windrädern an Land will der Konzern in Zukunft mehr auf Profitabilität statt auf Volumen achten.

Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa hat im ersten Geschäftsquartal von einem guten Geschäft mit Anlagen auf See profitiert. Dazu verlief das Wartungsgeschäft ebenfalls robust, teilte das Unternehmen in Zamudio mit.

Die Siemens-Energy-Tochter kehrte in den drei Monaten per Ende Dezember unter dem Strich wieder in die schwarzen Zahlen zurück und wies einen Nettogewinn von 11 Mio. Euro aus. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von 174 Mio. Euro angefallen.

Onshore: Statt der Masse wieder Gewinne im Fokus

Das Unternehmen hatte bereits zu Wochenanfang vorläufige Zahlen vorgelegt. So war der Umsatz deutlich um 15 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gestiegen, getrieben vom Offshore- und dem Wartungsgeschäft.

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Das derzeit im Umbau befindliche Geschäft mit Windanlagen an Land wurde erneut von anhaltenden Projektverzögerungen belastet. Siemens Gamesa will sich im sogenannten Onshore-Geschäft künftig mehr auf Profitabilität anstelle auf Volumen konzentrieren. Das Neugeschäft mit Landanlagen sank im ersten Quartal um 8 Prozent. (dpa/apa/red)

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