Automobilindustrie

Daimler prüft wegen USMCA Ausbau der Fertigung in den USA

Mit Blick auf die Neuauflage des Freihandelsabkommens Nafta zwischen den USA, Kanada und Mexiko prüft der deutsche Autobauer Daimler Änderungen seiner Produktion in den Vereinigten Staaten. Zunächst einmal sei es gut, dass die Marktvereinbarung fortbestehe, sagte Vorstandschef Dieter Zetsche am Dienstag am Rande des Pariser Automobilsalons.

Daimler-Boss Dieter Zetsche: Der Nafta-Nachfolgevertrag USMCA ändert die Parameter für die Daimler-Fertigung in Amerika.

Die Parameter, nach denen Daimler in den Amerikas produziert haben sich durch das NAFTA-Nachfolgeabkommen USMCA geändert. Mit Blick auf diese Änderungen (so sind Mindestlöhne für Automobilzulieferer in Mexiko Teil des Abkommens)  prüft der deutsche Autobauer Daimler Änderungen seiner Produktion in den Vereinigten Staaten. Zunächst einmal sei es gut, dass die Marktvereinbarung fortbestehe, sagte Vorstandschef Dieter Zetsche am Dienstag am Rande des Pariser Automobilsalons.

"Dass sich daran teils die Parameter geändert haben, ist eine Tatsache, die wir zur Kenntnis nehmen müssen", betonte Zetsche.

In der Nutzfahrzeugsparte seien die Auswirkungen der Änderungen gering. "Und wir sehen auf der anderen Seite, dass der Status quo unserer Aufstellung in Nafta für Pkw nicht den zukünftigen Anforderungen genügt. Und die Veränderungen, die erforderlich sind, um das dann in Einklang zu bringen, ermitteln wir derzeit", sagte Zetsche mit Blick auf die Frage, wie viel von einem Auto direkt vor Ort produziert und nicht importiert wird.

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"Insgesamt ist unser Lokalisierungsgrad schon relativ hoch", sagte Zetsche. Daimler fertige bereits Motoren in den USA. Ob es künftig mehr würden oder ob an anderer Stelle aufgestockt werde, um mehr vor Ort zu produzieren, sei noch nicht entschieden.

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