Mercedes-Benz GLC

Daimler lagert Teile der Produktion nach Finnland aus

Daimler lagert einen Teil der Produktion seines neuen Geländewagens GLC an den Auftragsfertiger Valmet Automotive aus. Weil Daimler hier mit ansteigendem Bedarf rechnet, sollen die Finnen "den Spitzenbedarf" abdecken. Zentraler Standort der Produktion bleibt Bremen.

Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars sowie Petra Nemcova, Gesicht der GLC-Kampagne, bei der Weltpremiere des neuen Mercedes-Benz GLC im Sommer 2015 in Deutschland.

Der Autohersteller Daimler gibt Teile der Produktion seines sportlichen Geländewagens GLC an den finnischen Auftragsfertiger Valmet Automotive ab. Von 2017 an laufe der Mittelklasse-SUV im westfinnischen Uusikaupunki vom Band, teilt der Konzern in Stuttgart mit. Hauptproduktionsstandort bleibt Bremen, wo das Modell seit Juli produziert wird.

Grund für die Auslagerung sei es, Spitzenbedarf aufzufangen, so ein Sprecher. Da der GLC auch für Märkte mit Linksverkehr produziert wird, rechne man mit "Wachstumsimpulsen", so Mercedes-Vertriebsvorstand Ola Källenius. Allein im Oktober verkaufte Daimler 47.400 sportliche Geländewagen.

 

Magna Steyr baut Geländewagen der G-Klasse

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In Österreich arbeitet die Firma Magna Steyr für Daimler. Der Hersteller baut Geländewagen der G-Klasse. Für die Produktion des Geländewagens GLC wurden allerdings die Standorte Bremen und Peking gewählt.

Der finnische Auftragsfertiger Valmet produziert bereits seit 2013 zusätzliche Stückzahlen der A-Klasse. 2016 sollen von den Finnen mehr als 100.000 A-Klassen hergestellt werden, so das Unternehmen. Darüber, wie viele GLC Valmet produzieren wird, machte Daimler zunächst keine Angaben. Neben Valmet arbeiten die Schwaben auch mit AM General in den USA zusammen, der die Großraumlimousine R-Klasse baut.  (dpa/apa/red)

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