Investition

Dänen eröffnen ersten Nordsee-Windpark in Deutschland

Mit Milliardeninvestitionen will der dänische Energiekonzern Dong in den kommenden Jahren die Offshore-Windkraft für die Energiewende in Deutschland ausbauen. Derzeit würden 3,5 Milliarden Euro in Nordsee-Windparks investiert, so der Dong-Aufsichtsratsvorsitzende Thomas Thune Andersen.

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Dong eröffnete dort zusammen mit Prinz Joachim zu Dänemark den Windpark Borkum Riffgrund 1. Die 78 Windkraftanlagen stehen rund 37 Kilometer nördlich der Insel Borkum und haben eine Leistung von 312 Megawatt. Mit dem auf See erzeugten Strom sollen rechnerisch 320 000 Haushalte versorgt werden. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von rund 1,2 Mrd. Euro. Dong baut als weltweit führender Anbieter von Offshore-Windkraft bereits die nächsten Windparks Gode Wind 1 und 2 mit 584 Megawatt Kapazität. Sie sollen 2016 ans Netz gehen und mit 97 Turbinen der 6-Megawatt-Klasse Deutschlands größten Meereswindpark bilden.

Weitere Dong Milliardenprojekte sollen folgen. Sie sind Teil der deutschen Regierungsziele, bis zum Jahr 2020 eine Offshore-Gesamtleistung von 6,5 Gigawatt zu erreichen. Bislang wurden fast 3 Gigawatt in der deutschen Nord- und Ostsee errichtet. (apa/dpa)

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