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Coronakrise und Stellenabbau reißen Airbus tief in die roten Zahlen

Die ums Überleben kämpfende Flugindustrie und der geplante Abbau von mehr als 15.000 Stellen haben Airbus tief in die roten Zahlen gerissen.

Flugzeugindustrie Airbus

Die ums Überleben kämpfende Flugindustrie und der geplante Abbau von mehr als 15.000 Stellen haben Airbus tief in die roten Zahlen gerissen. In den ersten neun Monaten lief ein Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) von 2,2 Milliarden Euro auf, wie der französisch-deutsche Flugzeugbauer berichtete. Zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres hatte Airbus operativ 3,4 Milliarden Euro Gewinn erwirtschaftet.

In dem Verlust enthalten sind Rückstellungen von 1,2 Milliarden Euro für den Stellenabbau, mit dem sich Airbus auf eine längere Absatzkrise einstellt. Der Umsatz brach um mehr als ein Drittel auf 30,2 Milliarden Euro ein. Von Jänner bis September lieferte der Konzern 341 zivile Flugzeuge aus, 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. (apa/Reuters)