Schifffahrt

Containerreederei Hapag-Lloyd besiegelt Fusion mit Arabern

Die traditionsreiche deutsche Linienreederei Hapag-Lloyd hat die Fusion mit der arabischen UASC fixiert. Erwartet werden nun Einsparungen von über 400 Millionen Euro pro Jahr.

Die Linienreederei Hapag-Lloyd hat die Fusion mit der arabischen UASC endgültig unter Dach und Fach gebracht. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch in Hamburg mit. "Das ist ein wichtiger strategischer Meilenstein und ein großer Schritt nach vorn für Hapag-Lloyd", sagte Vorstandschef Rolf Habben Jansen.

Damit ist nach monatelangen Verzögerungen der Weg frei, die Reederei UASC in den Konzern zu integrieren und die angestrebten Einsparungen umzusetzen. Sie sollen von 2019 an jährliche Kostenminderungen von 435 Mio. US-Dollar (388 Mio. Euro) bringen, große Teile davon schon 2018.

Reederei aus Kuwait erhöht die Flotte der Hamburger auf 230 Schiffe

Die United Arab Shipping Company (UASC) mit Hauptsitz in Kuwait bringt rund 58 Schiffe in den Konzern ein und erhöht die Flotte auf rund 230 Schiffe sowie eine Transportkapazität von rund 1,6 Millionen Standardcontainer (TEU). (dpa/apa/red)