Halbleiter

Chipmangel: Ford stoppt Produktion in Köln und den USA

Ford stoppt kurzfristig die Produktion in seinen Werken in Köln sowie in der amerikanischen Stadt Louisville. Auch diesem Autobauer macht inzwischen wie der gesamten Autoindustrie der Mangel an Elektronikbauteilen schwer zu schaffen.

Der US-Automobilhersteller Ford will zwei Montagewerke wegen des weltweiten Mangels an Halbleiterchips kurzzeitig stilllegen. Die Chip-Knappheit sowie der Mangel eines bestimmten Bauteils sorge gerade dafür, dass die Produktion des Pickups F-150 und des Geländewagens Edge für einige Wochen zurückgehalten werden müsse, teilte eine Sprecherin des Konzerns vergangene Woche mit. Die Zahl der betroffenen Fahrzeuge gehe in die Tausende.

Ford erklärte, dass zusätzlich die Produktion in den Werken in Louisville, Kentucky, und in Köln für einige Zeit gestoppt werde. Im Kölner Werk, wo der Ford Fiesta gebaut wird, standen die Bänder bereits vom ersten bis 16. März still. Auch am 22. März soll laut Unternehmen dort die Arbeit ruhen. Die Kosten für diese Maßnahmen seien in der früheren Prognose des Automobilherstellers enthalten, wonach sich Fords Gewinne heuer allerdings aufgrund des Chip-Mangels um ein bis 2,5 Milliarden Dollar verschmälern könnten. (dpa/apa/red)

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