Maschinenbau

Chip-Boom treibt Geschäft von Anlagenbauer Aixtron

Der Nachfrageboom bei Speicherchips lässt bei dem für die Halbleiterindustrie produzierenden Anlagenbauer Aixtron die Bestellungen ansteigen.

Aixtron-Firmenchef Felix Grawert

"Die Kundennachfrage ist in allen für uns relevanten Endmärkten sehr hoch", erklärte Firmenchef Felix Grawert. Im zweiten Quartal schoss der Umsatz um 37 Prozent auf 67,7 Mio. Euro nach oben, der Nettogewinn verdoppelte sich auf 7,7 (Vorjahr: 3,8) Mio. Euro.

Vor allem Anlagen zur Herstellung von Bauteilen für den 5G-Netzausbau und für die schnelle optische Datenübertragung seien gefragt. Insgesamt stiegen der Auftragseingang im ersten Halbjahr um 90 Prozent auf rund 263 Mio. Euro und der Auftragsbestand um 88 Prozent auf 295 Millionen. Das sei der höchste Stand seit zehn Jahren, betonte Grawert.

Angesichts dessen hob er das Jahresziel für den Auftragseingang erneut an - von 420 bis 460 Mio. nun auf 440 bis 480 Mio. Euro. Die Ziele für Umsatz und Gewinn bekräftigte Grawert. Demnach peilt der Aixtron-Chef 2021 einen Umsatz von 400 bis 440 Mio. Euro an und eine operative Umsatzrendite (EBIT-Marge) von 20 bis 22 Prozent.

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Die Geschäftsentwicklung von Aixtron kam bei den Anlegern an der Börse gut an. Die Aktie legte um knapp 8 Prozent auf 22,77 Euro zu und führte damit die Gewinnerliste im Nebenwerteindex MDAX an. Vor neun Monaten wurden die Titel noch mit knapp 9 Euro gehandelt. (apa/red)