Zulieferer

Chinesischer Autohersteller Geely lässt sich von Swatch beliefern

Die chinesischen Geely-Gruppe will in Zukunft Batterien des Schweizer Uhrenherstellers Swatch in Autos und Motorrädern einbauen. Die Produktion der Batterien soll - wie in Deals mit Chinesen üblich - in China stattfinden.

Der Uhrenkonzern Swatch hat mit der chinesischen Geely-Gruppe einen Vertrag zur Nutzung seiner neuartigen Batterien in Autos und Motorrädern unterzeichnet. Für Swatch-Chef Nick Hayek ist das "ein erster Durchbruch für unsere Erfindung".
Ein Swatch-Sprecher bestätigte auf Anfrage einen entsprechenden Bericht der "NZZ am Sonntag". Die beiden Unternehmen hätten eine Absichtserklärung unterzeichnet.

30 Prozent leistungsfähiger als herkömmliche Batterien

Die Kooperation mit dem chinesischen Autokonzern soll dazu dienen, die Batterien optimal auf den Einsatzzweck abzustimmen. Im kommenden Jahr könnte es zur gemeinsamen Produktion der Batterien in China kommen. Die Batterien, die in Zusammenarbeit mit der ETH Zürich entwickelt werden, sollen mindestens 30 Prozent leistungsfähiger sein als herkömmliche Typen.

Die Zusammenarbeit mit einem chinesischen Unternehmen kommt nicht überraschend: Anlässlich der Jahresmedienkonferenz im März hatte Nick Hayek bereits erklärt, das im kommenden Jahr erste Autos mit Belenos-Batterien "in einem Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern und viel Smog" herumfahren würden. (sda/apa/red)

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