Kurioses

Chinesischer Autobauer schafft Modellnamen "Trumpchi" ab

Der chinesische Autobauer GAC will in Zukunft eines seiner Modelle nicht mehr "Trumpchi" nennen, um in den USA bessere Karten zu haben. Dabei ist das nicht der einzige Autoname, der im Westen für Verwirrung sorgt.

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Vorsicht Verwechslungsgefahr: Der Autobauer GAC aus China will in Zukunft auch auf dem US-Markt mitmischen - und verzichtet dafür dort auf den Namen "Trumpchi". Wegen der Namensähnlichkeit zu US-Präsident Donald Trump sollten diese Modelle in den USA unter einem anderen Namen eingeführt werden, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Dienstag auf der Automesse in Detroit.

Damit sollten "falsche Assoziationen" und "Missverständnisse" vermieden werden. Ein neuer Name stehe aber noch nicht fest.

Dabei ist die Bedeutung des Wortes "Trumpchi" durchaus schmeichelhaft: Im Chinesischen bedeutet es dem GAC-Sprecher zufolge so viel wie "Legende". Autos der Marke "Trumpchi" rollen in China und 13 weiteren Ländern in Asien und im Nahen Osten seit Jahren über die Straßen. Ende 2019 will GAC auch auf dem US-Markt solche Modelle in den Handel bringen.

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Dass die Namenswahl von Autos mitunter Komplikationen auslösen kann, musste in der Vergangenheit bereits der Hersteller Tata Motors aus Indien erfahren: Sein "Zippy Car" - abgekürzt "Zica" - erwies sich angesichts des von der Weltgesundheitsorganisation WHO zur globalen Epidemie ausgerufenen Zika-Virus als unglückliche Wahl. Das Auto wurde schließlich in Tiago umbenannt. (afp/apa/red)

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