Maschinenbau

Chinesen nehmen Firmentochter von Finmeccanica ins Visier

Ein Konsortium aus China legt dem halbstaatlichen italienischen Rüstungskonzern Finmeccanica ein verbindliches Angebot vor. Objekt der Begierte ist die Bahntochter AnsaldobBreda

Italiens halbstaatlicher Rüstungskonzern Finmeccanica hat von einem chinesischen Konsortium um die Gruppe Insigma ein verbindliches Angebot für die Bahntochter AnsaldobBreda erhalten. Dies berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore".

Kein verbindliches Angebot reichte dagegen die japanische Gruppe Hitachi ein. Diese hatte im November ein unverbindliches Offert für AnsaldoBreda eingereicht.

Finmeccanica will seine Schulden weiter verringern und seinen Anteil am Bahntechnikunternehmen Ansaldo STS verkaufen. Mit einer vereinfachten Struktur könnte Finmeccanica seinen Umbau abschließen und sich nach Fusionspartnern in der europäischen Rüstungsindustrie umsehen. An der Börse ist der Konzern mit etwa drei Milliarden Euro bewertet. (apa)

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