Auszeichnungen

CEE Innovation Award geht an Alexandra Kautzky-Willer von der Meduni Wien

Der 3. CEE Innovation Award geht an die Universitätsprofessorin Alexandra Kautzky-Willer. Die an der der Medizinischen Universität Wien arbeitende Forscherin wurde für ihr jahrzehntelanges Engagement im Bereich der Geschlechtsspezifischen Medizin ausgezeichnet. Diese Auszeichnung wird vom IT-Konzern Atos unterstützt.

Im Bild von links: Gerald Gerstbauer (Atos), Ludwig Bittner (Österreichische Notariatskammer), Bundesministerin Juliane Bogner-Strauß, CEE Innovation Award Preisträgerin Alexandra Kautzky-Willer, Johann Martin Schachner (Atos).

Aufgrund ihres jahrzehntelangen Engagements und ihrer erfolgreichen Forschungstätigkeiten im Bereich der Geschlechtsspezifischen Medizin wurde Frau Univ.-Prof. Dr. Alexandra Kautzky-Willer, Leiterin der Gender Medicine Unit an der Medizinischen Universität Wien, mit dem 3. CEE Innovation Award powered by Atos ausgezeichnet.

Kautzky-Willer, unter anderem Mitglied des Vorstandes der Internationalen Gesellschaft für Gendermedizin sowie seit 2018 Präsidentin der Österreichischen Diabetesgesellschaft, gilt als Pionieren ihres Fachbereichs in Österreich: „Der CEE Innovation Award wird für das ungebrochene Engagement in Forschungs- und Innovationsbereichen vergeben, das es heute braucht, um gesamtheitliche Lösungsansätze und moderne wissenschaftliche Zugänge zu erbringen sowie gesellschaftsrelevante Impulse bei den Menschen zu setzen“, begrüßte Johann Martin Schachner, CEO Atos Österreich, die Gäste zur Preisverleihung.

Kautzky-Willer über die Herausforderungen und Zukunft der Gendermedizin

Die Gendermedizin befasst sich in ihrem interdisziplinären Zugang mit biologischen und psychosozialen Unterschieden zwischen Frauen und Männern, welche nicht nur das Gesundheitsbewusstsein des Einzelnen, sondern auch die Entstehung sowie die Wahrnehmung von Krankheiten und den Umgang mit diesen beeinflussen. Die Preisträgerin betonte in ihrer Dankesrede die Relevanz der geschlechtsspezifischen, individualisierten Medizin für die Gegenwart und Zukunft: „Gendermedizin führt zu einer individualisierten Gesundheitsförderung und Medizin, die geschlechtsabhängige biologische Prozesse, persönliche Präferenzen, psychosoziale Besonderheiten und Umweltfaktoren miteinbezieht. Geschlechtsreflektierende Ansätze und Analysen führen zu einem Mehrwert in der Wissenschaft durch bessere Qualität und Reproduzierbarkeit der Ergebnisse, aber auch in der Gesellschaft, wie in der Wirtschaft, wenn zielgruppenorientiert neue Ideen entwickelt werden, die zu besserer Lebensqualität beitragen“.

White Paper zum Thema

Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, Mag. Dr. Juliane Bogner-Strauß, betonte den Handlungsbedarf auf innovativen Forschungssektoren der Medizin und lobte die unermüdliche Courage der Preisträgerin in ihren wissenschaftlich einzigartigen Publikationen. Bogner-Strauß – promovierte Chemikerin und ehemals Assoziierte Professorin am Institut für Biochemie an der TU Graz – ermutigte in ihrer Laudatio zum weiteren Ausbau des Fachbereichs sowie von Lehrstühlen in der Gendermedizin österreichweit.

Zu den Gratulanten zählten auch Bundesminister a.D. Rudolf Hundstorfer, Change-Kommunikator Wolfgang Rosam, Österreichische Nationalbibliothek Generaldirektorin Dr. Johanna Rachinger sowie Dr. Gabriele Zuna-Kratky, Generaldirektorin des Technischen Museums.

Atos unterstützt diese Auszeichnungsreihe

Die Auszeichnung wird von Atos unterstützt. Atos ist ein weltweit tätiger IT-Konzern und Marktführer in seinem Bereich in Europa. Das Unternehmen spezialisiert sich auf Dienstleistungen rund um Cloud, Cybersicherheit und Hochleistungs-Computing, sowie Big Data und zahlreiche weitere Services. Hier alle unsere Meldungen zu diesem Unternehmen >>