Begas-Affäre

Causa Simandl: Bioenergie Burgenland fordert 1,5 Millionen Euro zurück

In der Causa Simandl ist die Energie Burgenland AG mit einer Forderung der insolventen Bioenergie Burgenland konfrontiert, berichtete am Samstag der ORF Burgenland. Dabei gehe es um jene 2,6 Millionen Euro, welche die Energie Burgenland auf einem Treuhandkonto deponiert hat, nachdem ihr das Geld von der Tiroler Firma Ortner überwiesen worden war.

Energie Burgenland Ortner Top-250 Unternehmen

Bioenergie-Masseverwalter Klaus Dörnhöfer gehe laut dem Bericht davon aus, dass von diesem Geld rund 1,5 Millionen Euro plus Zinsen Teil der Masse der Bioenergie Burgenland seien und deshalb den Gläubigern zustehen würden.

Die Firma Ortner hat einige Biomasseheizwerke für die Bioenergie Burgenland gebaut, an der auch die BEGAS beteiligt war. 2006 seien Ex-BEGAS-Chef Rudolf Simandl hohe Bargeldbeträge übergeben worden. Die spätere Zahlung von 2,6 Millionen Euro an die Energie Burgenland (als Nachfolger der BEGAS, Anm.) wurde damit begründet, dass man nicht sicher sei, ob Simandl dieses Geld ordnungsgemäß verwendet habe.

Gespräche des Masseverwalters mit der Energie Burgenland würden laut ORF "sehr konstruktiv" verlaufen. Im Auftrag des Gläubigerausschusses bereite Dörnhöfer auch eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft vor. Ob sie eingebracht wird, sei noch offen und werde vor allem vom Ergebnis der Gespräche mit der Energie Burgenland abhängen. (APA)