CAToil bekommt schwachen Rubel zu spüren

Der österreichische Ölfeldausrüster CAToil leidet schwer unter dem schwachen Rubel: Das Betriebsergebnis sackt in drei Quartalen um 42 Prozent ab. Doch bei der bei der Mitarbeiterzahl und der Eingenkapitalquote konnte der Hersteller zulegen.

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Der österreichische Ölfeldausrüster CAToil leidet schwer unter dem schwachen Rubel. In den ersten neun Monaten des heurigen Jahres ist das Betriebsergebnis (Ebit) um 42 Prozent auf 34,1 Mio. Euro gesunken, der Umsatz gab um 21 Prozent auf 254,6 Mio. Euro nach. Der Cash Flow aus der Geschäftstätigkeit sank um 5 Prozent auf 48 Mio. Euro. Der Ausblick wurde bestätigt.

Ausblick für das Gesamtjahr wird bestätigt

Das Unternehmen erinnert an den stark gesunkenen Rubel, der seit heuer um 38 Prozent gegenüber dem Euro eingebrochen sei. "In Rubel erlöste die CAToil Gruppe um 8,6 Prozent mehr als in der Vergleichsperiode des Vorjahres", so das Unternehmen. Die Mitarbeiterzahl legte um 13 Prozent auf 3.311 zu. Die Eigenkapitalquote konnte von 45,2 Prozent zum Jahresende 2014 auf 48,6 Prozent per Ende September 2015 gesteigert werden.

Zum Ausblick hieß es: "Das Management bestätigt die für das Gesamtjahr gegebene Prognose und rechnet weiterhin mit Umsätzen in Höhe von 310 bis 320 Mio. Euro." (apa)

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