Bahn

Burgenländer kämpfen weiter gegen neue Breitspurbahn aus Russland

Im Burgenland und in Niederösterreich regt sich weiter Widerstand gegen die geplante Breitspurbahn, die von Russland kommend hier enden soll. Einer Bürgerinitiative zufolge würde das Großprojekt mehr Verkehr und eine höhere Luftverschmutzung mit sich bringen.

Auch im Burgenland regt sich weiter Widerstand gegen eine geplante Breitspurbahn. Die überparteiliche Bürgerinitiative, die sich im Burgenland und in Niederösterreich formiert hat, wird eine Stellungnahme zum kürzlich veröffentlichten Umweltbericht des Verkehrsministeriums einbringen, betonte Sprecher Friedrich Radlspäck gegenüber der APA.

Trasse direkt am Bezirk Neusiedl am See?

In dem Umweltbericht sei im Zuge einer strategischen Prüfung des Projekts im Verkehrsbereich auch die mögliche Trassenführung behandelt worden. Damit, dass diese durch die Region rund um den Bezirk Neusiedl am See verlaufen soll, sei man aber naturgemäß nicht einverstanden. Die Breitspurbahn würde die Region durch den zusätzlichen Verkehr und die Luftverschmutzung stark belasten, sagte Radlspäck. "Egal welche Variante es wird, das geht nicht", betonte er. Das werde man auch in der Stellungnahme zum Ausdruck bringen.

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Die Verlängerung der Breitspurbahn aus der Slowakei soll die Grenze zu Österreich bei Kittsee übertreten. Gerade diese Region liege aber in der Nähe von Bratislava und sei damit ohnehin schon mit Feinstaub belastet, sagte Radlspäck. "Wir werden alle Schritte unternehmen, die uns als Bürgerinitiative möglich sind", betonte er. (apa/red)

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