Standorte

Bulgariens Regierungschef wirbt um neues Werk von Volkswagen

Volkswagen sucht gerade nach einem Standort für ein neues Werk - in der engsten Auswahl sind nun Standorte in Bulgarien und der Türkei. Bulgarien sei "ein besserer Standort als irgendein Land der Region", sagt der bulgarische Regierungschef Bojko Borissow.

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Bulgarien rechnet sich nach den Worten von Regierungschef Bojko Borissow gute Chancen aus, den Zuschlag für ein neues Volkswagen-Werk in der Nähe der Hauptstadt Sofia zu erhalten. "Bulgarien ist ein besserer Standort als irgendein Land der Region hinsichtlich der Investmentrisiken", erklärte Borissow gegenüber dem "Handelsblatt".

Er verwies auf finanzielle Stabilität, Berechenbarkeit der Wirtschaftspolitik, niedrige Arbeitskosten und die Zukunftschancen seines Landes.

Der Ministerpräsident stellte gegenüber der Zeitung zudem niedrige Steuern, eine unternehmensfreundliche Wirtschaftspolitik sowie staatliche Beihilfen als die zentralen Vorteile des bulgarischen Standorts heraus. Er versprach, alle Möglichkeiten von Subventionen für VW auszuschöpfen. "Die bulgarische Regierung hat Volkswagen in strikter Übereinstimmung mit der europäischen Gesetzgebung ein Maximum infrage kommender staatlicher Förderung angeboten."

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Volkswagen ringt laut "Handelsblatt" bereits seit rund einem Jahr mit der Entscheidung über den Bau der neuen Autofabrik. "Wir sind weiterhin in einem ergebnisoffenen Auswahlprozess", sagte eine Unternehmenssprecherin der Zeitung. In den letzten Monaten habe VW verschiedene Standortoptionen für unser neues Werk geprüft. Es gebe jetzt eine Liste mit den Favoriten. "Nach der Untersuchungsphase folgt nun die Verhandlungsphase mit den verbliebenen Kandidaten."

Ursprünglich wurden dem Bericht zufolge zehn Standorte in vier osteuropäischen Ländern und in der Türkei erwogen. Im Finale sind demnach nur noch die Standorte in Bulgarien und der Türkei. (afp/apa/red)

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