Elektromobilität

BRP-Rotax: Thomas Uhrs Geschäftsmodell für Elektrokarts

Der Gunskirchener Antriebsbauer BRP-Rotax prescht mit Elektro-Karts vor.

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Setzt bei Rennsport künftig auch auf Elektromobilität BRP-Rotax-Chef Thomas Uhr

Der Gunskirchener Antriebsbauer BRP-Rotax stellte heute Freitag einen E-Antrieb für Rotax-Rennkarts auf dem Red Bull Ring Spielberg vor. “Wir sind auf unser erstes Produkt mit Elektro-Antrieb sehr stolz", sagte Thomas Uhr, General Manager der BRP-Rotax sowie Vice President Powertrain BRP. Elektromobilität sei eine "aufstrebende Technologie in der Rennbranche und nun ein weiterer Bestandteil unseres wachsenden Produktportfolios", so Uhr.

Eigene Rennserie in Planung

Der neue Antrieb - er verfügt über Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 2,5 kWh - beschleunigt in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h (Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h). Geplant ist nun auch eine eigene Rennserie – die Rotax E-MAX Challenge.

Der Antrieb wird über die neu gegründete RIC TECH GmbH vertrieben. Die RIC TECH ist ein Joint Venture der italienischen SMRE Spa, spezialisiert auf die Entwicklung von Hochtechnologielösungen im Bereich elektrische Mobilität. Verfügbar wird der Motor ab dem zweiten Quartal 2018 sein.

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“Nach Unterzeichnung des Joint Ventures im Juni dieses Jahres ist die Einführung des Antriebs der nächste Schritt", sagte Samuele Mazzini, CEO von SMRE. “Wir haben ein gemeinsames Ziel: den Grundstein für Elektro-Karting im realen Rennumfeld zu legen." (red)

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