Opel-Verhandlungen

Britische Verhandler: PSA will kein Werk von Vauxhall schließen

Peugeot-Chef Carlos Tavares hat im Gespräch mit britischen Gewerkschaftern den Fortbestand der Werke von Vauxhall zugesichert: "Er sagte, er wolle keine Werke schließen, das sei nicht seine Art."

Peugeot-Chef Carlos Tavares hat nach Angaben der britischen Gewerkschaft Unite erklärt, die beiden Werke der Opel-Schwestermarke Vauxhall im Zuge einer Übernahme nicht schließen zu wollen.

"Er sagte, er wolle keine Werke schließen, das sei nicht seine Art", sagte Unite-Generalsekretär Len McCluskey in London nach einem Treffen mit Tavares.

Der Europäische Betriebsrat von Opel/Vauxhall erklärte unterdessen, mit seinem Pendant bei PSA Kontakt aufnehmen zu wollen.

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Die Arbeitnehmervertreter aller Opel/Vauxhall-Standorte forderten den Mutterkonzern General Motors auf, alle Verträge und Zusagen zu erfüllen, die für den Erfolg eines zukünftigen Unternehmens notwendig seien. Sie begrüßten zudem, dass der Käufer PSA bereit sei, Verträge und Zusagen an allen europäischen Standorten einzuhalten und mit den Betriebsräten Gespräche aufzunehmen.  (APA/Reuters/red)

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