Ansichtssache

Brexit? Stillstand? Aufbruch!

101 Industriemanager erklären in der aktuellen Ausgabe von INDUSTRIEMAGAZIN, welche Vorhaben jetzt kommen müssen, um den Stillstand in Österreich - und die Auswirkungen des Brexit auf Europa zu minimieren. Eine Auswahl finden Sie hier.

Eternit Voestalpine Illwerke Rosenbauer Miba Knapp Knill Gebrüder Weiss Palfinger Greiner Holding BRP Rotax Ölz MAN Truck & Bus Vetropack IFN Teufelberger ZKW OMV Trodat Kapsch Kromberg & Schubert Austria RHI Wolford SKF GAW Group Pfanner Wintersteiger ADA Möbelwerke Rehau Breitenfeld Agrana Delfort Group Viking Siemens Egger Bosch SCA Hygiene Products Sapa Extrusion Nenzing Sappi Salzburg Milch Flextronics Kremsmüller Beteiligung BMW Group Steyr KELAG Bayer Wollsdorf Leder Manner Boehringer Ingelheim Henkel Zumtobel Ortner Nestle Röfix Semperit Bombardier Hasslacher Borealis Wiesbauer Ottakringer Kresta Chemson Polymer-Additive Leykam Let's Print Frequentis Novomatic Energie AG Oberösterreich Baumit KTM Stora Enso CNH Salzburger Aluminium Infineon Lenzing Synthesa Cross Industries Swarco Loacker Recycling Mahle Boxmark Leather Berndorf Marzek Schenker Leier Gruppe Robert Pramendorfer Christof Germann Wolfgang Eder Dieter Siegel Peter Mitterbauer Gerhard Hofer Christian Knill Wolfgang Niessner Herbert Ortner Axel Kühner Thomas Uhr Bernhard Ölz Thomas Müller Johann Reiter Anette Klinger Florian Teufelberger Oliver Schubert Rainer Seele Michael Peduzzi Georg Kapsch Wolfgang Tupy Franz Struzl Axel Dreher Franz Hammelmüller Jochen Pildner-Steinburg Peter Pfanner Harold Kostka Gerhard Vorraber Rafael Daum Erich Schneider Johann Marihart Martin Zahlbruckner Peter Pretzsch Wolfgang Hesoun Thomas Leissing Klaus Peter Fouquet Thomas Strasser Gerold Trommelschläger Max Oberhumer Christian Leeb Erich Dörflinger Gregor Kremsmüller Gerhard Wölfel Manfred Freitag Martin Hagenlocher Andreas Kindermann Albin Hahn Philipp von Lattorff Günter Thumser Ulrich Schumacher Iris Ortner Fabrice Favero Dirk Zumbansen Thomas Fahnemann Bruno Kittner Christoph Kulterer Mark Garrett Thomas Schmiedbauer Sigi Menz Franz Kreuzer Alexander Hofer Gerhard Poppe Hannes Bardach Harald Neumann Leo Windtner Robert Schmid Viktor Sigl Herbert Jöbstl Christian Huber Karin Exner-Wöhrer Sabine Herlitschka Stefan Doboczky Hermann Baschinger Stefan Pierer Daniel Sieberer Karl Loacker Klaus Schöffmann Eduard Katholnig Norbert Zimmermann Johannes Michael Wareka Helmut Schweighofer Anton Putz Politik Standort Wirtschaft Standort Österreich

Auch wenn Brexit gerade das vorherrschende Thema ist: das Hauptaugenmerk sollte jetzt der nationalen Politik gelten. Denn nach Jahren des Stillstands muss sie endlich Reformen liefern. INDUSTRIEMAGAZIN recherchierte, welche Vorhaben aus Sicht der Industrie am dringlichsten sind. Die neue Regierung rund um den neuen Kanzler hat viel zu tun und muss nun rasch neue Konzepte - vor allem zu den Themen Arbeitszeit und Lohnkosten - präsentieren.

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"Brexit? Stillstand? Aufbruch! – 101 Topmanager der Industrie, von OMV-Chef Seele über Voestalpine-Boss Eder bis hin zu Geschäftsführern von mittelständischen Produktionsunternehmen sagen, wie es jetzt weiter gehen soll.

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"Brexit? Stillstand? Aufbruch! – 101 Topmanager der Industrie, von OMV-Chef Seele über Voestalpine-Boss Eder bis hin zu Geschäftsführern von mittelständischen Produktionsunternehmen sagen, wie es jetzt weiter gehen soll.

© Eternit

"Unser Wunsch ist der österreichische Weg: Miteinander reden, mit ehrlichem Handschlag vereinbaren und dann einfach tun!"

Robert G. Pramendorfer, Geschäftsführer Eternit-Werke Ludwig Hatschek GmbH

© Voestalpine AG

"Wo anzupacken ist wissen wir alle, aber hat endlich wer auch den Mut dies zu tun?"

Wolfgang Eder, Vorstandsvorsitzender Voestalpine AG

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"Ich erwarte mir von der Regierung eine umfassende Standortanalyse. Schluss mit Anlass-Gesetzgebung, die in überbordende Bürokratie mündet."

Christof Germann, Mitglied des Vorstands, illwerke vkw

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"Die großkoalitionäre Abtauschpolitik muss aufhören. Dinge weiterhin genauso zu machen wie vor fünf Jahren ist im steten Wandel zu wenig. Der Wechsel im Bundeskanzleramt bringt zumindest wieder eine bessere Basis."

Dieter Siegel, CEO Rosenbauer International AG

© photo lounge/PATRICIA D-K

"Das es uns in Österreich nicht schlecht geht, steht ja außer Frage. Aber wer sich im internationalen Umfeld bewegt, muss differenzieren: Wie positionieren sich andere Länder? Welche Hausaufgaben sind zu machen, damit es auch die Generation meiner Kinder gut hat? Kerns Antrittsworte waren schon mal positiv. Jetzt müssen Taten folgen."

F. Peter Mitterbauer, Vorstandsvorsitzender Miba AG

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"Ich bin Optimist. Trotzdem blicke ich mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Ständig gibt es neue Auflagen. Die Politik schießt auf ein Ziel und erwischt die falschen - siehe Kapitalertragssteuer oder Lohn- und Sozialdumpinggesetz. Wir erwarten ja keine Wunderdinge. Man muss uns nur wirtschaften lassen. Dann ist der Ausblick auch kein schlechter."

Gerhard Hofer, CEO KNAPP AG

 

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"Konjunkturell läuft es besser als noch vor zwei, drei Jahren. Bei der Standortattraktivität gab es aber Abstriche. Gutes Personal ist noch das größte Asset. Nimmt die Regierung die offenen Punkte in Angriff, könnte die durchwachsene Stimmung drehen. Österreichs Unternehmen sind genügsam."

Christian Knill, CEO Knill Energy Holding GmbH

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"Ich gebe zu, wir jammern auf hohem Niveau. Sorgen sind dennoch berechtigt: Die Konkurrenz wird für das Hochlohnland Österreich permanent härter. Die Zehn-Stunden-Grenze ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Und ganz ehrlich, das durchschnittliche Niveau von Bewerbern für Ausbildungsplätze ist in den letzten Jahren nicht gestiegen."

Wolfgang Niessner, CEO Gebrüder Weiss GesmbH

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"Unsere Mitarbeiter sind flexibel. Wir scheitern aber an der Unbeweglichkeit des Systems. Ich bin skeptisch, ob im derzeitigen Wettbewerbsklima von Parteien und Interessenvertretern eine vernünftige Neukonzeption gelingt."

Herbert Ortner, CEO Palfinger AG

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"Flexiblere Arbeitszeiten sind für uns essentiell. Wenn die Politik nicht bald erkennt, dass diese zum langfristigen Erhalt der Arbeitsplätze notwendig ist, sehe ich schwarz."

Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender Greiner Holding AG

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"Für einen Aufbruch ist die Senkung der Lohnnebenkosten unumgänglich. Und die Freude am Gewinnen im internationalen Wettbewerb muss wieder her - nicht nur im Fußball!"

Thomas Uhr, General Manager BRP-Rotax GmbH & Co KG

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"Für uns ist die Arbeitszeitflexibilisierung ein Thema. Denn wettbewerbsverzerrend wirkt, wenn nur 20 Kilometer von unserem Standort in Dornbirn ein Bäcker am Wochenende arbeiten darf und wir nicht."

Bernhard Ölz, Geschäftsführender Gesellschafter Rudolf Ölz Meisterbäcker GmbH & Co KG

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"Ich gehe davon aus, dass man offene Reformen jetzt zügig angeht. Und der Industriestandort Österreich so wieder an Attraktivität gewinnt."

Thomas Müller, Geschäftsführer Ressort Produktion MAN Truck & Bus Österreich AG

© Vetropack

"Die Erwartung an die umgebildete Regierung ist groß. Wenn es gelingt, die Flexibilisierung der Arbeitszeit rasch umzusetzen, kann das die Wirtschaft beflügeln."

Johann Reiter, Geschäftsführer der Vetropack Austria GmbH

© IFN

"Die Senkung der Lohnnebenkosten ist wesentlich. Sie bringt Kaufkraft."

Anette Klinger, Geschäftsführerin IFN Beteiligungs GmbH

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"Ich erwarte mir tiefgreifende Reformen der staatlichen Strukturen. Und damit Einsparungen in einem Ausmaß, die eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten möglich machen."

Florian Teufelberger, Vorstand Teufelberger GesmbH 

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"Bei der Umsetzung des Regierungsprogramms ist man schon viel zu lange säumig. Arbeitszeitverkürzung und eine neue Maschinensteuer, wie sie Bundeskanzler Kern angekündigt hat, wären definitiv die falschen Signale."

Oliver Schubert, CEO ZKW Group

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"Österreich braucht eine Optimismus-Kultur. Das Land hat als offene Volkswirtschaft mit vielen Partnerschaften die entscheidenden Voraussetzungen zur Sicherung seiner Zukunftsfähigkeit."

Rainer Seele, Generaldirektor OMV AG

© Trodat

"Die mediale Aufbruchstimmung holt wohl bald die politische Realität ein. Wir erleben nicht bloß Stillstand. Es ist eine schleichende Verschlechterung im Gang."

Michael Peduzzi, CEO Trodat Trotec Holding GmbH

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"Die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes muss aufrecht erhalten bleiben. Dazu bedarf es eines Bündels an Maßnahmen. Zu denen zählen vorrangig Entbürokratisierung, Senkung der Lohnnebenkosten und neue, unkonventionelle Formen der Arbeitszeit. Die neue personelle Konstellation in der Regierung gibt Hoffnung auf konkrete Umsetzungsschritte."

Georg Kapsch, CEO Kapsch Group 

© BVZ_Grabner

"Die Chancen auf Einigung sollten sich tendenziell erhöht haben. Etwa beim Thema flexiblere Arbeitszeiten."

Wolfgang Tupy (rechts), Geschäftsführer Kromberg & Schubert Austria GmbH & Co. KG

© RHI

"Der Faktor Arbeit gehört entlastet. Bei den Lohnnebenkosten wurden erste Impulse gesetzt. Ob aber spürbare Schritte folgen, bleibt abzuwarten."

Franz Struzl, CEO RHI AG

© ANDY Sillaber

"Wir pochen auf die Beseitigung des herrschenden Arbeitszeitkorsetts. Nur so können wir Flexibilität und Arbeitszeitautonomie leben."

Axel Dreher, COO/CFO Wolford AG 

© KM

"Der Reformschwung muss in Gang kommen. Vorrangig ist die Entfernung der zum Teil bereits arbeitsverhindernden Auflagen."

Franz Hammelmüller, Managing Director SKF Österreich AG

© Foto Fischer, Graz

"Der Stau an dringenden Reformen ist immens. Die Lösungskompetenz ist vorhanden, aber es wird auf den gemeinsamen Lösungswillen ankommen. Da habe ich meine Zweifel. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt."

Jochen Pildner-Steinburg, Geschäftsführer der GAW Holding GmbH

© Lisa Mathis

"Die Senkung der Lohnnebenkosten stützt die Exporte. Leider handelt die Politik nicht. Sie ist nicht in der Lage, Einsparungen im Finanzhaushalt auszumachen."

Peter Pfanner, Geschäftsführer Hermann Pfanner Getränke GmbH

© Wintersteiger

"Wenn heimische Unternehmen im Ausland investieren, dann aus Überlebensinstinkt. Denn die Konkurrenz Österreichs passt die Rahmenbedingungen fleißiger an."

Harold W. Kostka, CFO Wintersteiger AG

© Ada Möbelwerke

"Der Standort braucht mehr Attraktivität. Eine Senkung der Lohnnebenkosten würde die Beschäftigung ankurbeln."

Gerhard Vorraber, Vorstand ADA Möbelwerke Holding AG

© Rehau

"Vor dem Hintergrund der hohen Arbeitslosenraten gehört die Wettbewerbsfähigkeit gestärkt. Dazu braucht es auch flexiblere Arbeitszeiten."

Rafael Daum, Österreich-Verantwortlicher Rehau AG

© Breitenfeld AG

"Ein Hebel liegt im Abbau der überbordenden Bestimmungen im Umwelt- und Gewerberecht. Das Abfallwirtschaftsgesetz beispielsweise ist nicht einmal für spezialisierte Umweltanwälte lesbar."

Erich Schneider, Vorstand der Breitenfeld AG

© Agrana

"Eine KÖSt-Halbierung auf nicht entnommene Gewinne wäre ein Signal. Ebenso Maßnahmen zur Lohnnebenkostensenkung in Richtung des deutschen Niveaus."

Johann Marihart, Vorstandsvorsitzender der AGRANA Beteiligungs-AG

© Delfort

"Wir benötigen wieder die Freiheit, das zu tun, wofür wir international anerkannt werden. Der soziale Friede kommt aus Wohlstand, und Wohlstand kommt aus Leistung."

Martin Zahlbruckner, Vorstand Delfortgroup AG 

© CHRISTOPH ASCHER

"Die Senkung der Lohnnebenkosten ist zentral. Bei den Bemühungen um flexiblere Arbeitszeitregelungen darf ebenso nicht nachgelassen werden."

Peter Pretzsch, Geschäftsführer Viking GmbH

© ANDI.BRUCKNER

"Eine wettbewerbsfähige Industrie braucht attraktive Standortbedingungen. Ein Umfeld mit nicht mehr Bürokratie als nötig - und so viel Flexibilität wie möglich."

Wolfgang Hesoun, Generaldirektor Siemens AG Österreich 

© Egger

"Wir brauchen eine aktive Wirtschaftspolitik. Durch eine Bildungsreform muss die Politik die Basis für den Fachkräftenachwuchs schaffen."

Thomas Leissing, Egger Gruppenleitung Finanzen/Verwaltung/Logistik

© Bosch

"Flexibilität ist ein Instrument der industriellen Führung. Aber die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür hinken der Praxis hinterher. Wenn wir angemessen auf Marktschwankungen reagieren können, sehe ich am Standort einer großen Zukunft entgegen."

Klaus Peter Fouquet, Vorstand Robert Bosch AG

© SCA Hygiene

"Wir brauchen eine Abkehr von starren Strukturen. In Bezug auf die angefeindeten Freihandelsabkommen gilt wohl 'zu Tode gefürchtet ist auch gestorben'!"

Thomas Strasser, Geschäftsführer SCA Hygiene Products GmbH

© Lisa Mathis

"Österreich ist in der Wettbewerbsfähigkeit abgerutscht. Um wieder aufzuholen, brauchen wir einen Fokus auf die Senkung der Lohnnebenkosten und die Flexibilisierung der Arbeitszeiten."

Gerold Trommelschläger, Geschäftsführer Sapa Extrusion Nenzing GmbH 

© Foto Fischer

"Der Katalog an Forderungen an die umgebildete Regierung ist lang. Zentral ist die arbeitsrechtliche Legitimierung der maximalen Tagesarbeitszeit von 12 Stunden."

Max Oberhumer, Geschäftsführer Sappi Austria GmbH 

© Schwap

"Flexible Arbeitszeitmodelle wären mit Sicherheit positiv. TTIP sollte aber genau geprüft werden. Am besten wäre es für dieses Abkommen, die Agrarwirtschaft auszunehmen."

Christian Leeb, Geschäftsführer SalzburgMilch GmbH

© Flextronics

"Schlagkräftige Reformen zur Stärkung der Wirtschaft sind notwendig. Wir brauchen neue Arbeitszeitmodelle, die die Flexibilität der Betriebe und die Work-Life-Balance der Mitarbeiter erhöhen."

Erich Dörflinger, Geschäftsführer Flextronics International GesmbH

© Kremsmüller

"Abgabensituation und Arbeitsrecht schreien nach Reformen. Ein erfahrener Manager wie Kern sollte wissen, wie wichtig es ist, hier wieder rentabel produzieren zu können."

Gregor Kremsmüller, Kremsmüller Beteiligungs GmbH

© INDUSTRIEMAGAZIN Verlag GmbH

"Flexible Arbeitszeiten und die Senkung der Lohnnebenkosten sind unabdingbar, um als Wirtschaftsstandort vorne dabei zu bleiben. Ich bin zuversichtlich, dass die neu formierte Regierung Lösungen präsentiert."

Gerhard Wölfel, Leiter BMW Group Werk Steyr

© Kelag

"Wichtig wären flexiblere Arbeitszeiten und die Senkung der Lohnnebenkosten. Das würde die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs verbessern."

Manfred Freitag, Vorstand Kelag Kärntner Elektrizitäts-AG

© Bayer Austria

"Die pharmazeutische Industrie sichert in Österreich 18.000 Arbeitsplätze. Wir brauchen einen stabilen und vor allem innovationsfreundlichen Rahmen."

Martin Hagenlocher, Geschäftsführer Bayer Austria GmbH

© Wollsdorf

"Die Reform des Gewerberechts und die Schulreform müssen rasch umgesetzt werden. Erneuerung darf nicht durch Beamte verhindert werden."

Andreas Kindermann, CEO der Wollsdorf Leder Schmidt & Co GesmbH

© Manner

"Wir produzieren ausschließlich in Österreich. Flexiblere Arbeitszeiten sind unerlässlich, um im internationalen Wettbewerb als Markenartikler erfolgreich zu sein."

Albin Hahn, Vorstand Finanzen und Personal, Josef Manner & Comp AG

© Rainer Mirau

"In der Krebsforschung brauchen wir hochkarätige internationale Profis. Aufgrund der hohen Lohnnebenkosten ist es schwierig, diese Wissenschaftler nach Wien zu holen."

Philipp von Lattorff, Generaldirektor Boehringer Ingelheim RCV GmbH & Co KG

© TamschickMEDIA + SPACE

"Die Flexibilisierung der Arbeitszeit ist alternativlos: Mitarbeiter, die aus Osteuropa zur Ausbildung zu uns kommen, verstehen nicht, dass sie unbedingt fünf Minuten vor Beendigung der 10. Arbeitsstunde das Haus verlassen müssen."

Günter Thumser, Präsident Henkel CEE GesmbH

© Zumtobel

"Das Thema flexible Arbeitszeiten hat Priorität. Dazu gehört auch eine bessere Verbindung von Arbeit und privater Lebenssituation der Mitarbeiter."

Ulrich Schumacher, CEO Zumtobel Group

© ERNST KAINERSTORFER

"Diese Kehrtwende muss gelingen. Österreich braucht ein Handeln mit neuem Schwung statt Stillstand und Bürokratie!"

Iris Ortner, Geschäftsführerin Ortner GesmbH 

© Nestlé

"Wir brauchen ein abgestimmtes Massnahmenpaket. Nur durch ein gemeinsames Vorgehen von Politik und privatem Sektor können neue Arbeitsplätze entstehen."

Fabrice Favero, Geschäftsführer Nestlé Österreich GmbH

© Röfix

"Flexiblere Arbeitszeiten wären speziell für stark saisonabhängige Unternehmen wie uns wichtig. Ich befürchte allerdings, dass die 'neue' Bundesregierung nicht sehr schnell agieren wird."

Dirk Zumbansen, Geschäftsleitung Österreich Röfix AG 

© Semperit

"An erster Stelle steht die Modernisierung des Arbeitsrechtes. Hier brauchen wir eine dem Internetzeitalter adäquate Neureglung. Und mehr Recht auf Selbstbestimmung der Arbeitnehmer, wie sie ihre Zeit letztlich einteilen."

Thomas Fahnemann, CEO Semperit AG Holding

© Bombardier

"Impulse müssen aus Kammern, Verbänden, Gewerkschaft und Verwaltungsbehörden kommen. Wir brauchen ein unternehmerfreundliches Umfeld."

Bruno Kittner, Geschäftsführer Bombardier Transportation Austria GmbH

© tinefoto.com | martin steinthaler

"Österreich leidet an einer chronischen Wachstumsschwäche. Es braucht Maßnahmen wie die Abschaffung der Rechtsgeschäftsgebühr sowie praxisorientierte Arbeitszeitregelungen."

Christoph Kulterer, Hasslacher Holding GmbH

© Borealis

"Zwei Themen treiben mich um: Die Senkung von Steuern und Abgaben und die ausstehende Bildungsreform. Die Universitäts-Rankings zeigen: Österreich hinkt hinterher."

Mark Garrett, Vorstandsvorsitzender Borealis AG

© Wiesbauer

"In den letzten Jahren wuchs in unserer Gruppe der Lohnkostenanteil auf fast 30 Prozent an. Niedrigere Lohnnebenkosten und flexiblere Arbeitszeiten haben Priorität."

Thomas Schmiedbauer, Vorstandsvorsitzender Wiesbauer Holding AG 

© ALEXANDRA EIZINGER

"Trotz neuen Lok-Führers befinden wir uns noch im dunklen Tunnel des Reformstillstands. Möglichkeiten, von der Stelle zu kommen, gäbe es zuhauf: Arbeitszeitflexibilität, steuerliche Entlastung des Faktors Arbeit, Entbürokratisierung, Entstaubung der Gewerbeordnung, Pensionsreform."

Sigi Menz, Vorstandsvorsitzender Ottakringer Getränke AG 

© Kresta

"Es bedarf flexiblerer Arbeitszeiten. Dafür muss von behördlicher Seite Freiraum geschaffen werden!"

Franz Kreuzer, CEO Kresta Anlagenbau GesmbH

© Chemson

"Maßnahmen wie die reduzierte KöSt für einbehaltene Gewinne würde ich begrüßen. Die Senkung der Lohnnebenkosten ist für uns zentral, um unsere Konkurrenzfähigkeit zu erhalten."

Alexander Hofer, Vorstand Chemson Polymer-Additive AG 

© Croce & Wir, Fotostudio BetriebsgmbH & CO KG, Mantscha 160, Graz, Austria

"Reformen sind unumgänglich. Überkapazitäten können wir am europäischen Markt nur mit konkurrenzfähigen Stückkosten und stetigen Investitionen begegnen."

Gerhard Poppe, Vorstandsvorsitzender Leykam Let’s Print Holding AG

© Frequentis

"Das Wichtigste ist die Stimmung im Volk. Dass alle das Gefühl bekommen, etwas geht weiter. Dabei ist es zweitrangig, welche Reform jetzt angegangen wird."

Hannes Bardach, Vorstandsvorsitzender Frequentis AG

© Novomatic

"Es müssen jetzt alle Kräfte mobilisiert werden. Nur so bleiben wir wettbewerbsfähig. Nur so kann es zu Zukunftsinvestitionen kommen."

Harald Neumann, CEO Novomatic AG 

© Energie AG Oberösterreich

"Wir müssen endlich die bürokratischen Rucksäcke abwerfen und dürfen sie nicht weiter stopfen. Flexiblere Arbeitszeiten sind ein zentraler Hebel dafür."

Leo Windtner, Generaldirektor Energie AG Oberösterreich

© Baumit

"Wir brauchen ein Umfeld, das unternehmerisches Tun fördert. Und kein angstmachendes Regelwerk zur „Anleitung zum Nichtstun!"

Robert Schmid, Geschäftsführer Baumit Beteiligungen GmbH

© KTM Group

"Die österreichische Sozialpartnerschaft verhindert anstehende Reformen und bewirkt Stillstand. Für einen Aufbruch ist eine Veränderung dieser Institutionen notwendig."

Viktor Sigl, CFO KTM Group

© Stora Enso

"Ich sehe eine positive Entwicklung. Wir profitieren auch von der international positiven Entwicklung des Holzbaus. Trotzdem wird noch viel an Anstrengung notwendig sein."

Herbert Jöbstl, Geschäftsführer Stora Enso Wood Products GmbH

© CNH Industrial

"Das Geschäft mit Landmaschinen ist stark saisonal. Damit wir Produktionsspitzen abdecken können, brauchen wir mehr Spielraum im Bereich flexibler Arbeitszeiten."

Christian Huber, Geschäftsführer CNH Industrial Österreich GmbH

© Salzburger Aluminium AG

"Seit Jahren liegen Lösungsvorschläge auf dem Tisch. Wir haben kein Erkenntnis-, sondern ein Umsetzungsproblem. Erstmals seit längerem dürfte es mit dem neuen Bundeskanzler den Willen zur Umsetzung geben."

Karin Exner-Wöhrer, CEO Salzburger Aluminium AG 

© pix.at

"Wir brauchen ein konsequentes, nachhaltiges 'Fitnessprogramm': Schlanker werden und mehr Beweglichkeit. In einem ersten Schritt durch Senkung der Lohnnebenkosten und flexiblere Arbeitszeiten."

Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende Infineon Technologies Austria AG

© www.karlmichalski.com

"Flexiblere Arbeitszeiten sind unsere Kernforderung. Alle unsere nennenswerten Wettbewerber produzieren in Asien auf Basis eines deutlich liberaleren Arbeitsrechts."

Stefan Doboczky, CEO Lenzing AG

© Synthesa

"Die Diskussion um die Einführung einer Maschinensteuer ist absurd. Wir brauchen flexiblere Arbeitszeitmodelle sowie eine deutliche Reduzierung der Lohnnebenkosten."

Hermann Baschinger, Geschäftsführer Synthesa Chemie GmbH

© Archiv

"Flexiblere Arbeitszeiten, Bürokratieabbau: Zur Standortrettung muss die Politik den richtigen Rahmen schaffen."

Stefan Pierer, CEO Cross Industries AG

© Blickfang photographie, Julia Türtscher

"Der Faktor Arbeit gehört entlastet. Eine weitere Senkung der Lohnnebenkosten und Investitionen in die Infrastruktur sind sinnvoll."

Daniel Sieberer, CFO Swarco AG

© www.studio22.at - marcel hagen

"Bundeskanzler Kern traue ich als erfolgreichem Ex-ÖBB-Manager sehr viel zu. Es muss ihm gelingen, sich gegen die alten Strukturen durchzusetzen."

Karl Loacker, Geschäftsführer Loacker Recycling GmbH

© Mahle Filtersysteme

"Seit Jahren hat Österreich bei den Arbeitskosten die höchsten Steigerungsraten im EU-Raum. Eine Senkung wäre hoch an der Zeit." 

Klaus Schöffmann, Finanzchef Mahle Filtersysteme Austria GmbH

© Boxmark

"Die hohe Belastungsquote kostet Arbeitsplätze. Angesichts der Aussagen mancher Politiker halte ich 'echte' Reformen für unwahrscheinlich."

Eduard Katholnig, Geschäftsführer Boxmark Leather Holding GmbH

© PEROUTKA Guenther / WirtschaftsBlatt / picturedesk.com

"Wir brauchen eine Willkommenspolitik für Unternehmen. Keine neuen Steuern, kundenfreundliches Verhalten aller Behörden und Kammern und Durchforsten tausender Rechtsvorschriften auf Standorttauglichkeit."

Norbert Zimmermann, Aufsichtsratschef der Berndorf Gruppe 

© Marzek

"Es fehlen Investitionsanreize. Eine Arbeitszeitverkürzung animiert nicht zum Investieren, eine Maschinensteuer bestraft solches sogar."

Johannes Michael Wareka, Geschäftsführer Marzek Etiketten GmbH

© DB Schenker

"Wir brauchen einen wettbewerbsfähigen Standort. Deshalb ist es notwendig, an den wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen zu schrauben."

Helmut Schweighofer, CEO Schenker & Co AG

© Crown Copyright

"Eine Senkung der Lohnnebenkosten ist ein Muss. Wenn dies nicht bald passiert, verlieren Österreichs Betriebe an Konkurrenzfähigkeit!"

Anton Putz, Geschäftsführender Gesellschafter der Leier-Gruppe