Zulieferer

Bosch investiert in ein Werk für Einspritzsysteme in Thailand

Der weltgrößte Autozulieferer investiert heuer etwa 80 Millionen Euro in ein neues Werk für Benzin-Einspritzsysteme in Thailand. In der Region Südostasien beschäftigt Bosch etwa zwei Prozent seiner Belegschaft.

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Der Technologiekonzern und Autozulieferer Bosch weitet seine Investitionen in Südostasien aus. In diesem Jahr werden in Standorte in der Region etwa 80 Mio. Euro gesteckt, zum Beispiel in ein neues Werk für Benzin-Einspritzsysteme in Thailand. Dies teilte Bosch in Stuttgart mit. Damit wird dort mehr investiert als im Schnitt vergangener Jahre. Seit 2006 waren es den Angaben zufolge insgesamt 500 Mio. Euro.

Zwei Prozent der Belegschaft von Bosch arbeitet in Südostasien

In den Staaten Südostasiens - darunter Thailand, Malaysia, Indonesien, Myanmar und Vietnam - hat Bosch 6.800 Mitarbeiter, binnen eines Jahrzehnts hat sich diese Zahl den Angaben zufolge verdoppelt. Im Gesamtkonzern bleibt das aber eine Nische, nur knapp zwei Prozent der weltweiten Bosch-Belegschaft (375.000) sind in Südostasien.

Die Firma kam in der Region 2015 eigenen Angaben zufolge auf einen Umsatz von 780 Mio. Euro, 12 Prozent mehr als 2014. Das Plus lag großteils aber daran, dass der Hausgeräte-Hersteller BSH und der Lenksystem-Produzent BAS nach Komplettübernahmen inzwischen voll eingerechnet werden. Nimmt man diesen Effekt heraus, liegt das Wachstum aus eigener Kraft bei 5 Prozent - etwas schwächer als 2014. (dpa/apa/red)

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