​Elektroindustrie

Bosch gründet Tochterfirma für Vernetzungen im Haushalt

Der Technologiekonzern Bosch will seine Sparte für vernetzte Heimprodukte mit der Gründung einer Tochterfirma stärken. Unter Verbrauchern braucht den überwiegenden Teil dieser Technologien eigentlich niemand - die Industrie jedoch wittert einen Milliardenmarkt.

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Der Technologiekonzern Bosch will seine Sparte für vernetzte Heimprodukte mit der Gründung einer Tochterfirma stärken. Produkte für das "Smart Home" - also das intelligent vernetzte Zuhause - sollen ab dem 1. Jänner 2016 auf den Markt kommen, wie das Unternehmen in Gerlingen mitteilt.

Die Beschäftigtenzahl der Firma "Robert Bosch Smart Home GmbH" soll im Laufe des Jahres ausgebaut werden und im unteren dreistelligen Bereich liegen. Das Warenangebot umfasst eine Energiespar-Automatik, Einbruchsmelder und Fenstersensoren. Diese Produkte sind auch per Smartphone steuerbar.

"Smart Home" gilt als Wachstumsmarkt, an den viele Firmen die Hoffnung von Milliardengewinnen knüpfen. So hatte Google 2014 das US-Unternehmen Nest für rund 3 Mrd. US-Dollar (2,8 Mrd. Euro) gekauft. Nest stellt beispielsweise vernetzte Rauchmelder und Thermostate her. (dpa/apa)

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