Bosch baut ein neues Werk in Mexiko

Im Norden der Hauptstadt Mexiko-Stadt will der weltgrößte Autozulieferer in Zukunft Elektronikkomponenten fertigen. In dem Werk sollen 1.200 Menschen beschäftigt werden. Auch sonst bleibt der Standort für Bosch wichtig.

Zulieferindustrie Elektronik Bosch Mexiko Standort USA

Der Autozulieferer Bosch steckt mehr als 100 Mio. Euro in ein neues Werk in Mexiko. In Celaya, nordwestlich von Mexiko-Stadt gelegen, sollen von 2019 an Elektronikkomponenten für Autos produziert werden, wie der Konzern mitteilt. Gut 1.200 Arbeitsplätze sollen entstehen.

"Bosch setzt auf Mexiko. Das Land ist und bleibt ein wichtiger Markt sowie ein Knotenpunkt für unseren globalen Fertigungs- und Entwicklungsverbund", betonte Geschäftsführer Stefan Hartung.

Verhältnis zu den USA unklar

Mexiko ist ein wichtiger Standort für die Autoindustrie, viele Hersteller sind dort mit eigenen Werken vertreten. Bosch selbst hat im Land schon zwölf Standorte mit zusammen rund 16.000 Mitarbeitern.

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Die Zukunft der Handelsbeziehungen mit dem nördlichen Nachbarn USA, einem der bedeutsamsten Märkte für die Branche, ist allerdings unklar. Das Nordamerikanische Freihandelsabkommen (NAFTA) wird derzeit auf Druck von US-Präsident Donald Trump neu verhandelt. (dpa/apa/red)

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