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Bosch baut Aktivitäten in Österreich weiter aus

Bosch erwartet in Österreich für das laufende Jahr eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung und sieht vielfältige Möglichkeiten am heimischen Markt - etwa was das Thema "Internet der Dinge" betrifft.

Bosch Ergebnisse Elektronik Peter Fouquet

„Wir sind sehr gut ins Geschäftsjahr 2015 gestartet“, sagte Klaus Peter Fouquet, Alleinvorstand der Robert Bosch AG. Das Unternehmen sieht dabei auch weiterhin vielfältige Möglichkeiten im österreichischen Markt: „Das Internet der Dinge bietet uns große Chancen. Mit unserer technischen Expertise in vielen Produktbereichen, und unserer Software- sowie Sensorikkompetenz sind wir dafür gut aufgestellt“, sagte Fouquet.

Umsatzsteigerung

Im Geschäftsjahr 2014 stieg der Umsatz der Bosch-Gruppe auf dem österreichischen Markt um 2,4 Prozent auf 869 Millionen Euro. Trotz einer insgesamt schwachen Konjunktur entwickelte sich das Geschäft in nahezu allen Unternehmensbereichen positiv. „Im abgelaufenen Jahr konnte die gute Entwicklung in den Bereichen Mobility Solutions, Consumer Goods sowie Industrial Technology die marktbedingt schwierige Lage im Bereich Energy and Building Technology mehr als ausgleichen“, so Fouquet. Besonders erfreulich verliefen im Berichtsjahr das Erstausrüstungsgeschäft mit Kfz-Technik sowie das Geschäft mit Elektrowerkzeugen und Zubehör. Auch das Geschäft mit Produkten und Lösungen der SBM Schoeller Bleckmann Medizintechnik GmbH entwickelte sich sehr positiv. Aufgrund des schwachen konjunkturellen Umfelds blieb das Geschäft mit Industriekesseln leicht hinter dem Rekordwert des Vorjahres, so die Informationen.

Bosch baute im letzten Geschäftsjahr seine Aktivitäten in Österreich weiter aus. Neben Aufwendungen in Forschung und Entwicklung von über 100 Millionen Euro stellte Bosch in Österreich zusätzliche Ingenieure ein. In Wien hat Bosch das neue Österreich-Headquarter eröffnet und den Produktbereich Gebäudesicherheit des Bosch-Geschäftsbereichs Sicherheitssysteme eingerichtet. Anfang des laufenden Jahres bezog Bosch zudem einen zusätzlichen Standort in Steyr. Ab Mitte 2015 wird der Entwicklungsstandort in Linz, der im Vorjahr zusätzlich mit der Entwicklung von Gas-Einblasventilen für Großmotoren beauftragt wurde, baulich erweitert. „Unser Ziel ist es, das Profil des Bosch-Standortes Österreich weiter zu schärfen“, betonte Fouquet.

Ausblick 

Die Bosch-Gruppe rechnet weltweit für das laufende Jahr mit einem Umsatzwachstum von drei bis fünf Prozent. Einer der Schwerpunkte des künftigen Wachstums sind internetfähige Produkte und internetbasierte Dienstleistungen, so der Konzern. „Wir forcieren die Vernetzung in allen Bereichen und gestalten sie aktiv mit“, so Volkmar Denner, Vorsitzender der Bosch-Geschäftsführung.