Zulieferer

Borbet investiert Millionen in Ranshofen

Mit der Investition sollen an die 700 Arbeitsplätze in Österreich gesichert werden.

Borbet Zulieferindustrie

Der deutsche Hersteller von Alu-Gussrädern für die Automobilindustrie Borbet investiert 19 Millionen Euro in die Verbesserung der Fertigungsprozesse und der Produktivität seines Werkes in Ranshofen im Bezirk Braunau am Inn in Oberösterreich. Das teilte der oberösterreichische Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (ÖVP) in einer Presseaussendung am Freitag mit.

Noch im heurigen Dezember soll eine neue Lackieranlage in Betrieb genommen werden, berichtete der Geschäftsführer von Borbet Austria, Helmuth Huber, in derselben Aussendung. Ohne die neue Anlage könnten statt der derzeit über drei Millionen Räder in Ranshofen mittelfristig nur noch zwei Millionen Stück erzeugt werden und mehr als 250 Arbeitsplätze würden verlorengehen. Mit der Investition würden hingegen an die 700 Arbeitsplätze gesichert, argumentierte das Unternehmen.

Die frühere Austria Aluguss in Ranshofen war 1996 im Zuge der Privatisierung der verstaatlichten Industrie vom Familienunternehmen Borbet mit Hauptsitz in Hallenberg-Hesborn im Sauerland in Westfalen übernommen worden und ist nun einer von acht Standorten weltweit. (APA)