Antriebstechnik

Boeing hat weiter Probleme mit Triebwerken von Rolls-Royce

Der britische Triebwerkhersteller Rolls-Royce will bei hunderten schon in Flugzeugen eingebauten Triebwerken des Typs Trent 1000 C weitere Inspektionen durchführen.

Technische Probleme des Triebwerkherstellers Rolls-Royce belasten den US-Flugzeugbauer Boeing und damit möglicherweise den internationalen Luftverkehr weiter. Der britische Konzern will bei 380 bereits in Flugzeugen eingebauten Triebwerken des Typs Trent 1000 C weitere Inspektionen durchführen.

Dies werde zu zusätzlichen Unterbrechungen bei den Kunden führen, teilte Rolls-Royce, Konkurrent des deutschen Triebswerkbauers MTU, in London mit.

Der US-Flugzeugbauer Boeing setzt diese Triebwerke bei seinem Langstreckenflieger 787 "Dreamliner" ein. Der US-Konzern teilte mit, dass rund ein Viertel der "Dreamliner"-Flotte zur Inspektion müsse; die laufende Produktion sei aber nicht betroffen. Bis Ende März hatte Boeing 670 "Dreamliner" ausgeliefert. In den vergangenen Monaten mussten immer wieder "Dreamliner" mit den problematischen Triebwerken ihre Flüge abbrechen.

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Neben dem Typ C gibt es noch Trent-Triebwerke anderen Typs (B und TEN). Flugzeuge mit diesen Triebwerken müssen nicht zur Inspektion. (dpa/apa/red)

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