Pharmaindustrie

Boehringer Ingelheim investiert 700 Millionen Euro in Wien

Der Pharmakonzern baut gerade um viel Geld seinen Standort in Wien aus. Für die Bundeshauptstadt ist es die größte Einzelinvestition seit den Werken von GM in Aspern.

Nach Michael Häupl, Christian Kern und Hans Jörg Schelling im Oktober 2017 nun Sebastian Kurz, Heinz-Christian Strache und Margarete Schramböck: Politiker besuchen derzeit gerne den Boehringer-Ingelheim-Standort in Wien-Meidling.

Den Spatenstich für die neue Biotech-Anlage im April 2017 ließ sich neben dem damaligen Kanzler Kern auch SPÖ-Stadträtin Renate Brauner nicht entgehen. Für Politikerbesuche ist noch länger Zeit. Die Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist für 2021 geplant.

Der Grund dazu: Der deutsche Pharmakonzern investiert hier gerade knapp 700 Mio. Euro - für die Bundeshauptstadt die größte Einzelinvestition seit den General-Motors-Werken in Aspern.

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Pharmakonzern gegen Autos und Parkplätze

Aktuell hat Boehringer Ingelheim in Wien 2.000 Mitarbeiter. Nach Abschluss der Bauarbeiten sollen es 2.500 sein. Das Unternehmen propagiert stark den Umstieg vom Auto auf Öffis und Fahrrad, weil durch den Zubau mehrere hundert Parkplätze wegfielen. Die Zahl der Mitarbeiter, die mit dem Auto zur Arbeit kommen, soll in den nächsten drei Jahren halbiert werden. (apa/red)

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