Carsharing

BMW will bei Carsharing groß werden und sucht Partner in Übersee

BMW sucht in China und den USA nach Partnern für das Geschäft beim Carsharing. "Wir wollen ein großer Player werden", so Vorstand Peter Schwarzenbauer.

Automobilindustrie BMW Geely Carsharing USA Deutschland

BMW schaut sich in den USA und China nach weiteren Partnern für seine Carsharing- und Mobilitätsdienste um. "Die anderen sollten die Power von Mercedes und BMW nicht unterschätzen, wenn es um Mobilität geht", sagte BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer in München. "Wir wollen ein großer Player werden."

BMW und Mercedes hatten im März vereinbart, ihre Carsharing- und Mobilitätsdienste wie Car2Go, Drive Now oder MyTaxi zusammenzulegen. "In China oder in den USA könnte es einen Partner geben, wir schließen andere Partner nicht aus", sagte Schwarzenbauer. "Größe ist in diesem Geschäft wichtig."

Der größte Daimler-Großaktionär Li Shufu, dem in China der Autobauer Geely und der Fahrdienst-Anbieter Cao Cao gehören, hatte kürzlich in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" dazu aufgerufen, "umfangreiche Allianzen" in der Autoindustrie auszuloten. Cao Cao ist in China mit 10 Millionen Kunden bereits sehr erfolgreich.

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Das Mobilitätsangebot von Mercedes und BMW sei heute schon breiter als das aller Konkurrenten, sagte Schwarzenbauer. Bis 2025 wolle der BMW-Konzern insgesamt 100 Millionen Kunden haben. Mit allen Diensten kommt das Gemeinschaftsunternehmen von Daimler und BMW heute auf annähernd 40 Millionen Kunden, vornehmlich in Europa. (dpa/apa/red)

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