Motoren

BMW prüft ein zweites Werk in den USA

BMW betreibt schon heute eines seiner größten Werke in den USA. Weil die Geschäfte gut laufen, überlegt der Autobauer jetzt ein zweites Werk in dem Land. Dort könnten Motoren und Getriebe produziert werden.

BMW erwägt eine zweite Produktionsanlage in den USA. Dort könnten Motoren und Getriebe hergestellt werden, sagte Firmenchef Harald Krüger in einem Interview auf der Autoshow in Los Angeles.

Die Ankündigung erfolgte nur kurz nachdem die "Wirtschaftswoche" berichtet hatte, dass US-Präsident Donald Trump schon kommende Woche Sonderzölle auf Auto-Importe verhängen könnte: Medien: US-Strafzölle auf Autos möglicherweise schon nächste Woche >>

Da der Absatz in den USA steige, denke der Konzern über Veränderungen der Abläufe nach. BMW hat in South Carolina ein Montagewerk und will im nächsten Jahr ein Werk in Mexiko eröffnen.

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Zudem erwäge man Änderungen an der derzeitigen Praxis, Motoren und Getriebe zu importieren. Man sei in einem Stadium, in dem man über einen zweiten Standort nachdenken könne, sagte Krüger. (reuters/apa/red)

Der Hersteller betreibt auch große Standorte in Österreich und zählt zu den Auftraggebern von Magna Steyr. Aktuell dazu:

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