Autoindustrie

BMW mit Rekordabsatz - BMW Austria baut aus

BMW hat im Vorjahr trotz Modellwechsel und weltweiter Handelskonflikte einen Rekordabsatz eingefahren. Jeder zweite Motor der Gruppe, ein Teil der 5er Baureihe sowie das komplette Modell Z4 kommen aus Österreich.

BMW hat trotz Modellwechsel und weltweiter Handelskonflikte einen Rekordabsatz eingefahren. Im vergangenen Jahr rollten rund um den Globus gut 2,1 Millionen Fahrzeuge zu den Kunden, um 1,8 Prozent mehr als 2017, wie der Münchner Autobauer mitteilte.

Damit blieb die Kernmarke des Münchner Konzerns mit dem weiß-blauen Logo hinter dem Stuttgarter Erzrivalen Daimler, der rund 2,3 Millionen Wagen mit dem Stern auf der Motorhaube losschlug. Die VW-Tochter Audi landete mit 1,8 Millionen Einheiten auf Rang drei. Wie bei der Konkurrenz wurde der Absatz auch bei BMW vor allem durch höhere Verkäufe in China angetrieben. Dort steigerte sich der Konzern um 7,7 Prozent auf knapp 640.000 Fahrzeuge.

INDUSTRIEMAGAZIN Interview:
BMW-Agile-Coach Marcus Raitner: "Wir falten die klassische Chefrolle in drei neue auf" >>

White Paper zum Thema

In den USA kletterte der Absatz um ein halbes Prozent auf rund 354.700 Wagen. Einschließlich der Marken Mini und Rolls-Royce verkaufte der Oberklassehersteller 2,49 Millionen Fahrzeuge, plus 1,1 Prozent.

"Es ist uns gelungen, unseren Absatz 2018 trotz einer Reihe wichtiger Modellwechsel und einer hohen Volatilität in den Märkten auf einen neuen Höchstwert zu steigern", erklärte Vertriebsvorstand Pieter Nota. Für 2019 stellte er einen leichten Anstieg der weltweiten Verkaufszahlen in Aussicht. Rückenwind bekomme BMW durch den neuen SUV X7 und die Neuauflage des Bestsellers 3er.

Aus Österreich:
Erster Z4 rollt in Graz vom Band: Jeder zweite BMW-Motor "made in Austria"

BMW Austria legt zu

In Östererich steht BMW mit 18.554 neu zugelassenen Fahrzeugen im Vorjahr an der Spitze des Premiumsegments. Deutlichen Anteil am Erfolg der Marke hatte auch der BMW 5er, eines von zwei Modellen des Herstellers, die in Österreich gefertigt werden.

Motoren großteils aus Österreich

Eine wichtige Baureihe ist speziell die Limousine BMW 5er. Sie wird im bayerischen Dingolfing und seit 2017 auch in Graz für den Weltmarkt produziert. Ein großer Teil der Automobile der Gruppe ist außerdem mit einem Motor aus dem BMW Motorenwerk in Steyr unterwegs. Dieses Werk in Oberösterreich ist das größte Motorenwerk des Konzerns.

BMW, Z4, BMW, Magna, Magna, Steyr, Steyr, Motorenwerk, Steyr, Auto © BMW

Z4: Motor und Auto aus Österreich

Der Hersteller hat sein Engagement in Österreich im Vorjahr weiter ausgebaut. Mit dem Produktionsstart des BMW Z4 wird seit November bereits das zweite BMW Automobil in Graz gefertigt. Der Roadster wird dabei exklusiv in Österreich für den Weltmarkt produziert.

Alle Motoren des Z4 kommen übrigens ebenfalls aus Österreich. Die Sechszylinder und Vierzylinder-Triebwerke der Baureihe werden in Steyr produziert. 

(red mit reuters/apa)

Verwandte tecfindr-Einträge