Trotz VW-Skandal

BMW bleibt bei seinen Plänen für den Standort Steyr

Eine Abkehr vom Diesel wäre für zahlreiche Autofabriken dramatisch - doch die ist nicht in Sicht. Trotz des VW-Skandals hält daher auch BMW an seinen Ausbauplänen am Standort Steyr fest, so ein Bericht. Das Entwicklungszentrum für Dieselmotoren soll 2016 eröffnen.

Kfz-Industrie Automobilindustrie Steyr BMW VW-Skandal

Der deutsche Autobauer BMW hält auch nach dem VW-Dieselskandal an der 90-Millionen-Euro-Investition zum Ausbau des Dieselmotoren-Entwicklungszentrums im oberösterreichischen Steyr fest. "Die Inbetriebnahme startet noch 2016", sagte ein Sprecher der Münchner Konzernzentrale dem Magazin "trend".

Mehr Dieselmotoren im Premiumsegment erwartet

Im BMW-Motorenwerk in Steyr werden jährlich rund 750.000 Dieselmotoren gebaut. BMW hat in Europa einen Dieselanteil von 80 Prozent, eine Abkehr von der durch die VW-Testmanipulationen betroffenen Diesel-Technik hätte auch gravierende Folgen für das größte Motorenwerk des Konzerns in Steyr. Insgesamt schätzt BMW die Folgen für die Fahrzeug-Oberklasse als nicht dramatisch ein: "Im Premiumsegment gehen wir weiterhin von deutlich höheren Dieselanteilen aus." (apa)

Verwandte tecfindr-Einträge