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BMW: Achter Absatzrekord in der Motorradsparte

BMW hat im Vorjahr wieder mehr Motorräder verkauft als jemals zuvor. Besonders begehrt sind die Fahrzeuge derzeit in Indien, China und Brasilien. Jetzt nimmt sich die Sparte mit Stammwerk in Berlin die Marke von 200.000 vor.

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Die stark wachsende Nachfrage nach BMW-Motorrädern in Indien, China und Brasilien hat dem Unternehmen mit Sitz in München im vergangenen Jahr den achten Absatzrekord in Folge beschert. Die Verkäufe stiegen insgesamt um 0,9 Prozent auf 165.566 Motorräder, wie BMW in München mitteilte.

Kürzlich legte auch KTM seine Ergebnisse vor:
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Während die Nachfrage in dem für BMW-Motorräder größten Markt Deutschland deutlich auf 23.824 Maschinen sank, blieben die Auslieferungen in Frankreich, Spanien, Italien und den USA in etwa stabil. In Indien wuchs BMW mit seiner kleinen 310-Baureihe stark. Auch China, Brasilien und viele kleine Märkte legten zu.

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Die Marke von 200.000 Motorrädern als Ziel

BMW sieht sich auf Kurs zu seinem Ziel von 200.000 verkauften Motorrädern im Jahr 2020. "Wir erwarten auch in 2019 einen weiter wachsenden Absatz unserer Fahrzeuge", sagte Vertriebschef Timo Resch. Impulse erwarte er von der R-1250-Boxer-Modellfamilie, der neuen S 1000 RR und dem breiteren Modellangebot in der Mittelklasse.

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Stammwerk steht in Berlin - der Rest in Übersee

BMW baut drei Viertel seiner Motorräder mit 2.000 Mitarbeitern im Stammwerk Berlin, den Rest in Brasilien, Thailand, Indien und einem Scooter-Werk in China. Die BMW-Motorradsparte hatte 2017 gut 2,3 Mrd. Euro Umsatz und 205 Mio. Euro Gewinn vor Steuern erwirtschaftet. (dpa/apa/red)