Oberösterreich

Bilfinger: Mit vier Zusammenlegungen zu "Bilfinger Austria"

Der angeschlagene, früher nur auf den Bau konzentrierte Industriedienstleister will seine vier Gesellschaften in Österreich zusammenlegen. Damit würde eine neue Firmengruppe mit 2.550 Mitarbeitern und 300 Millionen Euro Umsatz entstehen.

Standort Oberösterreich Strategie Bilfinger Bauindustrie Maschinenbau

Der kriselnde deutsche Industriedienstleister Bilfinger will vier seiner Österreich-Gesellschaften zusammenlegen: Die VAM mit Sitz in Wels, sowie die Linzer Unternehmen Chemserv, Bilfinger Shared Services und Bilfinger Personalmanagement sollen zu einer Einheit verschmelzen. Das berichteten die "Oberösterreichischen Nachrichten".

Durch die Fusion entstünde ein Tanker mit 2.550 Mitarbeitern und fast 300 Mio. Euro Umsatz, heißt es in dem Artikel. Bei Bilfinger erwarte man sich von dem Schritt "überdurchschnittliches Wachstum bei Umsatz und Ergebnis", allerdings gebe es auch Stimmen, die hinter vorgehaltener Hand die Synergieerwartungen als zu hoch einschätzen.

Bis zum 15. Juli soll laut OÖN die Organisation stehen, mit Jahreswechsel solle die neue Firma - Arbeitsname Bilfinger Austria - starten. Die bekannten Firmennamen VAM und Chemserv dürften dann verschwinden. Das Personalmanagement-Geschäft könnte zumindest teilweise verkauft werden.

Nicht Teil der Österreich-Fusion seien die Bilfinger-Gerätetechnik in Wels und der Maschinenbau mit Sitz in Linz. Sie stünden dem Bericht zufolge auf der Verkaufsliste des Konzerns. (apa/red)

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