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Beziehungen aufbauen: Ulman rät

Die Fähigkeit Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, klingt so normal wie gewöhnlich. Durch erhöhte Belastungen, schwindende Aufmerksamkeitsspannen und einer scheinbaren Permament-Vernetzung ist sie aber eine stark gefährdete Spezies.

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Rechtzeitig vor dem Gainer Festival will ich noch eine wesentliche Kompetenz (nach den Themen cooperation, future facing und hyper-Bewusstsein) ansprechen, die aufgrund der Veränderungen in der Arbeitswelt an Wichtigkeit gewinnen wird. Die Fähigkeit Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, klingt so normal wie gewöhnlich. Durch erhöhte Belastungen, schwindende Aufmerksamkeitsspannen und einer scheinbaren Permament-Vernetzung ist sie aber eine stark gefährdete Spezies (unter den Kompetenzen). Warum ist und bleibt sie wichtig? Harald Katzmair vom FAS Institut hat es kürzlich treffend formuliert: Für hochqualitative, erklärungsbedürftige und hochpreisige Produkte und Dienstleistungen braucht man ein belastbares Beziehungsnetzwerk. Dabei geht es nicht um Freunderlwirtschaft sondern um das gemeinsame, kreative Gestalten – um eine schöpferische Zusammenkunft, die langfristig für alle einen Mehrwert bringt.  Natürlich gibt es auch hier Gesetzmäßigkeiten und Theorien zur Netzwerk-Gestaltung.  Jeder würde beipflichten, dass es aber sehr individuelle Unterschiede gibt, wo, mit wem und wie intensiv man sich diesem Thema hingibt. Es gibt wahrscheinlich auch Unterschiede zwischen Generationen, Geschlechtern und Kulturen. Das Bedürfnis nach Zusammenkunft, Austausch, Bestätigung, gemeinsames Schaffen ist aber ein zutiefst menschliches. Nutzen wir es im Besten Sinne und stecken wir die Köpfe zusammen – da kommt sicher was Gutes raus! Ich freue mich auf einen Austausch in Linz am 9. Und 10. Oktober!