Metallindustrie

Beschlägehersteller Grass baut sein drittes Werk in Vorarlberg

Der Vorarlberger Beschlägehersteller Grass investiert 45 Millionen Euro in seinen dritten Standort im Ländle. Das Werk soll unter anderem eine hochautomatisierte Lagerlogistik bekommen. Grass gehört zur Würth Gruppe.

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Der zur Würth-Gruppe gehörende Vorarlberger Beschlägehersteller Grass GmbH mit Sitz in Höchst (Bez. Bregenz) baut nach eineinhalb Jahren Vorbereitung in Hohenems seinen dritten Vorarlberger Standort, es soll eine Drehscheibe für seine europäischen Produktionsstandorte werden. Laut Unternehmensangaben soll im Betriebsgebiet Emspark A14 das "modernste" Logistikzentrum des Beschlägeherstellers entstehen. Investiert werden rund 45 Mio. Euro, ab Ende 2019 werden rund 150 Mitarbeiter in Hohenems arbeiten.

"Größtes Projekt der Unternehmensgeschichte"

In weiteren Bauphasen seien zusätzliche Produktions-, Kunden- und Schulungsbereiche geplant. Grass bezeichnete das Projekt als das "größte der Unternehmensgeschichte", das zudem von strategischer Bedeutung sei.

Es ermögliche die dringend benötigte Kapazitätserweiterung und Effizienzsteigerungen durch hochautomatisierte Lagerlogistik, hieß es. Die Grundsteinlegung erfolgte am 18. Juni im Beisein von Grass-Vorstandsvorsitzenden Thomas Zenker und dem Sprecher der Konzernführung der Würth Gruppe, Robert Friedmann.

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Zum Unternehmen 

Grass wurde 1947 in Höchst gegründet. Weitere Produktionsstandorte der Gruppe sind Salzburg, Reinheim in Deutschland mit dem zugehörigen Werk in Krumlov in Tschechien sowie Kernersville (USA). Durch die Fusion mit der Mepla-Alfit Gruppe kam 2007 mit Götzis ein zweiter Standort in Vorarlberg dazu. Jetzt entsteht durch das Zentrallager ein dritter, der allen europäischen Produktionswerken als Drehscheibe dienen soll.

(apa/red)

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