Papierindustrie

Beschäftigte der Papierindustrie bekommen 1,5 Prozent mehr Lohn

Nach einer Einigung zwischen der Gewerkschaft und dem Branchenverband Propak bekommen die Beschäftigten in der papierverarbeitenden Industrie eine Lohnerhöhung von 1,5 Prozent. Das ist etwas niedriger als der jüngste Lohnabschluss der Metaller.

Für die Beschäftigten in der papierverarbeitenden Industrie werden die KV-Mindestlöhne und -Gehälter um 1,55 Prozent erhöht. Die Ist-Löhne und -Gehälter werden um 1,40 Prozent angehoben, wie die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) mitteilte.

Darauf hätten sich Gewerkschaft und der Fachverband der industriellen Herstellung von Produkten aus Papier und Karton (PROPAK) in der zweiten Verhandlungsrunde geeinigt. Die Lehrlingsentschädigungen werden um 1,80 Prozent angehoben. In der Branche sind rund 9.200 Mitarbeiter beschäftigt.

Im Rahmenrecht sei eine Verbesserung der Anrechnung von Karenzzeiten für alle in den Kollektivverträgen verankerten, dienstzeitabhängigen Ansprüchen inklusive Vorrückungen in der Gehaltstabelle auf 30 Monate erreicht worden.

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Zum Vergleich: Der Lohnabschluss für die Beschäftigten der Maschinen- und Metallwarenindustrie im November (Metaller-KV) sah im Schnitt eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 1,68 Prozent vor. (apa/red)