Erdgas

Berlin: Keine Meinungsänderung zu Nord Stream 2

Trotz der jüngsten Verschärfung der Verhältnisse zwischen Russland und der Ukraine bleibt Deutschland bei seiner Position zur neuen Gasröhre Nord Stream 2 - wie übrigens auch Österreich.

Deutschland bleibt bei auch nach der jüngsten Verschärfung im Streit zwischen Russland und der Ukraine bei seiner Haltung zum umstrittenen Gaspipeline-Projekt Nord Stream 2. "Die grundsätzliche Haltung hat sich nicht verändert", sagte kürzlich Regierungssprecher Steffen Seibert. "Das ist ein unternehmerisches Projekt und hat eine politische Dimension."

"Unternehmerisches Projekt ohne politische Dimension"

Auch habe das Projekt einen europäischen Stellenwert und sei daher auch in Brüssel zu besprechen. Wichtig sei aber für die deutsche Regierung, "wie erreichen wir, dass die Transitrolle der Ukraine [...] weiter stattfinden kann", sagte Seibert mit Blick auf den Transitvertrag für russisches Öl durch die Ukraine. Diese Rolle müsse nach dem Auslaufen des Vertrags im nächsten Jahr abgesichert werden. (dpa/apa/red)

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